Die Gründer
Karl Dienst Rudolf Ochs Theodor Blank Wilhelm May Adolf Scharf Moritz Kröner Adolf Kröner Heinrich Richter
Im Jahre 1907 fanden sich die oben genannten jungen Männer unseres Ortes zusammen, die sich aus innerer Überzeugung darüber klar waren, daß der Sportbetrieb, insbesondere das Turnen, auch in unserem Ort eingeführt werden müßte und nur durch die Gründung eines Vereins ordnungsgemäß durchgeführt werden kann. In der damaligen Gastwirtschaft Karl Dienst kamen diese Männer erstmals zusammen und legten die für die Vereinsgründung erforderlichen Satzungen fest. Als 1. Vorsitzenden benannten sie Herrn Karl Dienst, das Amt des Turnwarts wurde Herrn Adolf Scharf übertragen. Damit war der Grundstein des Vereins gelegt und der Turnverein 1907 Gräveneck ins Leben gerufen. Mit der Gründung des Vereins waren auch sofort große Schwiergkeiten verbunden, die in der Anschaffung von Sportgeräten lagen, die für den Übungsbetrieb erforderlich waren. Sammlungen unter den Mitgliedern und innerhalb unseres Ortes sowie Spenden von Gönnern des Vereins machten es möglich, daß wenigstens einzelne Geräte angeschafft werden konnten. Ordnung, Disziplin und harte Übungsstunden waren für die Turner von damals oberstes Gebot. Nur so konnte es wahrgemacht werden, daß innerhalb kürzester Zeit eine Riege erstellt werden konnte, die bereits im zweiten Jahr das Gauturnfest in Dillenburg besuchte.
In der nun folgenden Zeit war eine rege Vereinstätigkeit festzustellen. Es wurden Schauturnen durchgeführt und jährlich fand im Frühjahr und im Herbst ein An- und Abturnen statt. Auch auf kulturellem Gebiet war der Verein bemüht, durch Aufführung von Theaterstücken immer mehr Freunde zu gewinnen, um so auch die finanzielle Lage des Vereins zu stärken.
In den Jahren 1909 bis 1914 besuchte der Verein die Gauturnfeste in Dillenburg, Hachenburg, Herborn, Nassau und Weilmünster, außerdem noch verschiedene Bezirksfeste und Wettkämpfe. Es wurden schöne Erfolge im Einzel- und Mannschaftskampf erzielt. Der Besuch dieser Gau- und Bezirksfeste war für die Teilnehmer unseres Vereins nicht nur ein Gradmesser für den Stand ihrer sportlichen Leistungen, sondern auch eine bleibende Erinnerung an schöne Stunden, die sie gemeinsam mit den übrigen Teilnehmern anderer Vereine erlebt haben.
Mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges kam die Vereinstätigkeit praktisch zum Erliegen, da der größte Teil der aktiven Turner eingezogen wurde. Nach Beendigung des Krieges begann sich das Vereinsleben langsam wieder zu entwickeln. Unter dem Vorsitzenden Herrn Adolf Scharf und dem Turnwart Herrn August Watz wurde gute Vereinsarbeit geleistet, die bei der Jugend Begeisterung hervorrief. Dadurch wurden auch die älteren aktiven Turner wieder zur Mitarbeit am Vereinsgeschehen gewonnen. Im Jahre 1922 fand ein Turnfest des Vereins statt. Es wurde von vielen Vereinen der Nachbarschaft besucht und konnte in seiner Organisation und Durchführung als schöner Erfolg des Vereins angesehen werden. In diese Zeit fällt auch die Erbauung des Übungsplatzes auf dem Aukopf. Hier wurde in Gemeinschaftsarbeit mancher Kubikmeter Erde bewegt. Auf dem Platz wurde eine kleine Sporthalle errichtet, die in erster Linie für die Unterbringung der Geräte gedacht war. Auch kleinere Übungen konnten hier durchgeführt werden. Unermüdliches Schaffen der Verantwortlichen des Vereins und die Freude der Jugend am Turnen brachten den Verein immer weiter voran.
So wie auch in anderen Orten unserer engeren und weiteren Heimat begann auch in unserem Ort das Fußballspiel langsam aber sicher Fuß zu fassen. Es war etwas Neues, das sich auszubreiten begann und für alles Neue ist es schwer sich durchzusetzen. Die Einführung der Sportart Fußball im bereits bestehenden Turnverein 1907 Gräveneck stieß auf Schwierigkeiten. Aber die Anhängerschaft für diese Sportart wurde immer größer und man war geneigt, einen Fußballverein zu gründen.
Im April 1930 wurde in der Gastwirtschaft Karl Pauly der Sportverein 1930 Gräveneck ins Leben gerufen. Als Hauptsportarten waren Fußball und Leichtathletik vorgesehen. Als Vereinsvorsitzender wurde Herr Fritz Kohlhauer berufen. Er fand in der Mitarbeit von tatkräftigen jungen Männern gute Unterstützung, und so konnten die Ziele, die sich der Verein gesetzt hatte, verwirklicht werden. Der Vorstand und die Mitglieder des Sportvereins waren sich darüber im klaren, daß sich das Bestehen von zwei Vereinen in unserem kleinen Ort nicht zum Guten des einen oder anderen Vereins auswirken könne. Es wurden bereits im Jahr der Gründung des Vereins die ersten Vorbesprechungen von Seiten des Sportvereins eingeleitet, die einen Zusammenschluss mit dem Turnverein herbeiführen sollte. Leider kam keine Einigung zustande. Das schwierigste Problem für den jungen Verein war die Platzfrage. Man trat also an das Problem des Sportzplatzneubaues heran. Im Jahre 1931 begannen die ersten Arbeiten an dem neuen Sportplatz in der Sichelbach. Erst im Jahre 1933 konnte er fertiggestellt werden. Die mühsame Arbeit, die oft persönlichen Angriffe, die die Mitglieder und der Vorstand über sich ergehen lassen mußten bis zur Ferstigstellung des Platzes, können im einzelnen nicht beschrieben werden. Es war eine Leistung in einer schweren Zeit, die nur aus innerer Überzeugung und Liebe zu dieser Sportart durchgeführt werden konnte und als ein persönlicher Erfolg aller Mitglieder, insbesondere des damaligen 1. Vorsitzenden Herrn Fritz Kohlhauer angesehen werden muß.
Die Einweihung des Sportplatzes fand im Mai 1933 statt. Auch auf sportlichem Gebiet zeigte es sich, daß die neu gegründete junge Fußballmannschaft den gestellten Anforderungen gewachsen war. Es wurden schöne Spiele ausgetragen und dadurch immer mehr Freunde für den Fußballsport gewonnen. Langsam wurde das Fußballspiel als die Hauptsportart in den Vordergrund gestellt. Verbandsmäßig war der Sportverein dem W.S.V. (Westdeutscher Spielverband) angeschlossen. Im Jahre 1933 waren die Vor-besprechungen, die den Zusammenschluss der beiden Vereine bringen sollten, endlich von Erfolg gekrönt. Es muß erwähnt werden, daß sich hierbei der damalige Lehrer Berger vermittelnd einzuschalten wußte. Am 3.September 1933 fand eine Vorstandssitzung beider Vereine statt, in der die Richtlinien für den neuen Verein festgelegt und der neue Vorstand benannt werden sollte. Da beide Vorsitzenden sich zur Wahl stellten, mußte das Los entscheiden. Es entschied für Herrn Fritz Kohlhauer als 1. Vorsitzenden des Turn- und Sportvereins 1907 Gräveneck. 2. Vor-sitzender wurde Herr August Watz. Damit waren die beiden Vereine unter dem Namen "Turn- und Sportverein 1907 Gräveneck" vereinigt. Die sportliche Entwicklung des Vereins war in der nun folgenden Zeit weiterhin beständig, besonders bei der Fußball-mannschaft sah man gute Erfolge. Das Turnen dagegen verlief nicht so, wie man es gerne gesehen hätte. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges trat wieder eine Stockung ein. Zwar konnte der Spielbetrieb in den ersten Jahren noch aufrechterhalten werden, aber es wurden dann später doch immer mehr aktive Sportler eingezogen, so daß alles zum Erliegen kam.
Mit dem Ende des Krieges, der auf allen Gebieten einen vollkommenen Zusammenbruch mit sich brachte, war auch für die Vereine und den ganzen Spielbetrieb ein schwerer Rückschlag zu verzeichnen. Mühsame Aufbauarbeit mußte geleistet werden, bis allmählich das Vereinsgeschehen wieder in Gang kam. Hierbei muß erwähnt werden, daß sich Herr Albert Hardt in dieser schweren Zeit um das Wohl des Vereins sehr verdient gemacht hat. In der außerordentlichen Versammlung am 4.Oktober 1945 kam der Verein erstmals wieder zusammen, was fast einer Neugründung gleich kam. Auf allen sportlichen Gebieten mußte ganz von vorne begonnen werden.
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Nach dem Krieg belebte das Fußballspiel als Hauptsportart das Vereinsleben. Es wurde eine neue Fußballmannschaft zusammengestellt, die erfreulicherweise auch in der ersten Zeit Erfolge erzielte. Nach und nach zogen sich jedoch die älteren Spieler aus der Vorkriegszeit zurück. Die Jugend war leider noch nicht ganz so weit. Es trat zwangsläufig um das Jahr 1948 eine schwere Krise ein, die durch den Zuzug einiger auswärtiger Spieler infolge des Flüchtlingsstromes schnell behoben werden konnte.
Der Verein war und ist dem Hessischen Fußballverband angeschlossen. Der geordnete Spielbetrieb oblag damals wie heute den auf Kreisebene tätigen Verbandsorganen im Fußballkreis Oberlahn bzw. im Fußballkreis Limburg-Weilburg.
Die 1. Fußballmannschaft spielte ab der Saison 1945/46 bis 1947/48 in der damaligen 1. Kreisklasse. Sportliche Rückschläge ließen die 1. Fußballmannschaft dann in die B-Klasse absteigen. Was in der Saison 1948/49 nicht gelang, nämlich der direkte Wiederaufstieg, wurde in der Saison 1949/50 Wirklichkeit. Von der Saison 1950/51 bis zur Saison 1957/58 spielte man in der A-Klasse Oberlahn. Zum Saisonende 1957/58 kam der Abstieg aus der A-Klasse Oberlahn in die B-Klasse Oberlahn. Viele ältere Spieler beendeten ihre sportliche Laufbahn, und es begann ein vollkommen neuer Aufbau der 1. Mannschaft mit den aus der Jugend nachrückenden Spielern. Ein erster Erfolg zeigte sich schon am Ende der Saison 1960/61, als die 1. Mannschaft ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die A-Klasse Oberlahn gegen die punktgleichen Weilmünsterer in Blessenbach mit 2 : 3 Toren verlor. In der darauffolgenden Saison 1961/62 wurde man dann Meister der B-Klasse Oberlahn, Gruppe Taunus und gleichzeitig auch B-Klassenmeister Oberlahn, denn in Weilburg besiegte man den Mitaufsteiger in die A-Klasse, den Meister der Gruppe Westerwald, SV Allendorf, mit 4 : 3 Toren nach Verlängerung. Nach zwei Jahren Zugehörigkeit zur A-Klasse Oberlahn verpaßte man den zur Qualifikation erforderlichen 6. Tabellenplatz für die neuzubildende A-Klasse Wetzlar/Oberlahn mit 1 Punkt Rückstand zu Waldhausen nur knapp. Ab der Saison 1964/65 spielte man in der B-Klasse Oberlahn mit wechselnden Placierungen. Zu Meisterehren kam die 2. Mannschaft in der Saison 1978/79, und in der darauffolgenden Saison 1979/80 stand auch die 1. Mannschaft als Meister der B-Liga Oberlahn und Aufsteiger zur A-Liga Wetzlar/Oberlahn fest. Nach zweijährigem Gastspiel stieg man aus der A-Liga ab, und nach drei weiteren Jahren in der B-Liga Oberlahn/Wetzlar kam auch hier der Abstieg in die C-Liga Oberlahn, die man aber nach einem Jahr als Meister verließ, um von da an wieder in der B-Liga Oberlahn/Wetzlar zu spielen. Die 2. Mann-schaft wurde in der Saison 1990/91 Meister in der B-Liga. Durch eine Umbenennung der unteren Fußball-Ligen ab der Saison 1991/92 in ganz Hessen (aus der C- wurde B-, aus der B- wurde A-, aus der A- wurde Bezirks- und aus der Bezirks- wurde Bezirksoberliga) spielte man in der A-Liga Oberlahn, die ab der Saison 1992/93 nach Beendigung der Meisterschaftsspiele in eine Auf- und Abstiegsrunde mit je sechs Mannschaften geteilt wurde. In der Abstiegsrunde wurde bei Punktgleichheit mit dem TSV Dietenhausen in Blessenbach das Entscheidungsspiel nach Verlägerung 1 : 1 im Elfmeterschießen mit 5 : 3 Toren verloren. Damit war der Abstieg besiegelt. Nach dem Abstieg spielte man 2 Jahre in der B-Liga Oberlahn. Ende Mai 1995 endete beim TuS Gräveneck ein Kapitel, welches man als sehr traurig bezeichnen muß. Ab der Saison 1995/96 konnte der Verein keine eigenständige Senioren-Fußballmannschaft mehr stellen. Aufgrund der personellen Situation, insbesondere des Nachwuchs-mangels, mußte eine Fußballspielgemeinschaft gebildet werden. Ansonsten hätte der Verein keine zwei Senioren-Mannschaften mehr stellen können und wenig später wäre wohl der Fußballbetrieb endgültig zum Erliegen gekommen. So nahmen im Oktober 1994 der TuS Gräveneck und der TuS Seelbach, der mit dem gleichen Problem belastet war, Verhandlungen auf. Schon bald war erkennbar, dass beide Partner zueinander passen würden. Nach mehrmonatiger Vorbereitung seitens der Vereine wurde die Fußballspielgemeinschaft (FSG) Gräveneck / Seelbach / Falkenbach Anfang Juli 1995 vom HFV genehmigt und somit gegründet. Gründungsvorsitzende waren Volker Sehlbach vom TuS Gräveneck und Erik Rathschlag vom TuS Seelbach.
Erster Spielertrainer der FSG war Klemens Hannappel aus Nieder-brechen. Die neu gegründete FSG Gräveneck / Seelbach / Falkenbach begann die Saison 1995/96 in der B-Liga Oberlahn, wo man schnell zum Favoritenkreis für den Meistertitel gehörte. Überraschenderweise holte sich auch die 1.Mannschaft der FSG am letzten Spieltag durch einen 8 : 0-Sieg gegen Allendorf mit einem Punkt Vorsprung vor dem schärfsten Konkurrenetn Wolfenhausen / Hainzchen die Meisterschaft der B-Liga Oberlahn! 10 Jahre nach der letzten Meisterschaft in Gräveneck und gar 34 Jahre nach dem letzten Titel in Seelbach konnte wieder ein solcher Triumph gefeiert werden! Die Meisterschaftsfeier fand am 15.6.1996 im DGH Seelbach in würdigem Rahmen unter großer Teilnahme der Bevölkerung statt.
Allerdings wurde vier Wochen nach Rundenende 1995/96 vom Kreis-Fußballausschuss bzw. dem Hessischen Fußballverband entschieden, dass es zur Saison 1996/97 zu einer Zwangsfusion zwischen A- und B-Liga kommt, und somit alle B-Ligisten zur neuen Spielrunde in die A-Liga aufstiegen und nicht nur die FSG als Meister...
In der A-Liga Saison 1996/97 wurde eine Qualifikation zur neuen A-Liga Wetzlar/Oberlahn 1997/98 gespielt. Hierzu mußte man den 6. Tabellenplatz erreichen, um nicht wieder in die B-Liga abzusteigen. Dies gelang leider nicht und das Team belegte nur den enttäuschenden 9. Rang. Nach Saisonende trennte man sich von Trainer Klemens Hannappel. Als neuer Trainer konnte Gerald Götz aus Kubach verpflichtet werden und so ging man optimistisch in die Saison 1997/98 in der B-Liga Wetzlar/Oberlahn, Gruppe Süd. Da man aber binnen 11 Tagen Ende April 1998 durch Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten Haintchen, Oberkleen, und Weinbach alles verspielt hatte, belegte man zum Saisonende den enttäuschenden 5. Tabellenplatz, obwohl die FSG in Jörg Stadel mit 43 Treffern den Toptorjäger der gesamten Liga stellte. Aber auch in der Saison 1998/99 verfehlte man das Ziel Aufstieg in die A-Liga Wetzlar/Oberlahn als Tabellenvierter ganz knapp, zumal die ersten 3 Mannschaften Burgsolms II, Oberkleen und WGB Weilburg den Aufstieg schafften. Die Enttäuschung im Sommer 1999 über das erneute Scheitern war groß. Gerald Götz blieb uns als Übungsleiter aber weiter erhalten. Die Reserven spielten eine sehr gute Saison und wurden Vizemeister.
Im Spieljahr 1999/2000 gelang der FSG dann die lang ersehnte Meisterschaft in der B-Liga Wetzlar/Oberlahn, Gruppe Süd. Von 32 Spielen wurden 29 gewonnen. Stephan Zanger wurde mit 46 erzielten Toren Ligatorjäger. Die Meisterschaft wurde am 10.6. 2000 unter Teilnahme von zahlreichen Ehrengästen - u.a. waren der Sportkreisvorsitzende, die Bürgermeister von Villmar und Weinbach und der Kreisfußballwart anwesend - im DGH Gräveneck gebührend gefeiert.
Den Klassenerhalt hatte man sich als Ziel in der neuen A-Liga-Runde 2000 1 Limburg-Weilburg gesetzt. Es kam aber alles ganz anders. Die Mannschaft überzeugte und spielte eine starke Saison. Im Sommer 2001 war die Sensation tatsächlich perfekt ! Die FSG wurde als A-Liga Aufsteiger erneut Meister und zwar mit 14 Punkten Abstand vor dem Zweitplatzierten! Durch den unvergesslichen 3:2 Sieg in Heckholzhausen gegen die SG Nord wurde sogar der Kreismeistertitel erreicht. Die FSG hatte den Durchmarsch von der B-Liga bis in die Bezirksliga geschafft ! Nach nur einem Jahr wurde erneut eine zünftige stimmungsvolle Meisterschaftsfeier am 9.6. 2001 im DGH Gräveneck abgehalten, wobei zahlreiche Ehrengäste, Vereinsvertreter und treue Fans zugegen waren. Erneut wurde die Devise Klassenerhalt, diesmal jedoch in der Bezirksliga Limburg-Weilburg für die Saison 2001 2 ausgegeben. Leider konnte dieses Unternehmen nicht postiv gestaltet werden und die FSG stieg als 18. von 20 Mannschaften nach einer Mammutsaison gleich wieder in die A-Liga ab. Gerald Götz beendete nach überaus erfolgreichen fünf Jahren seine Trainertätigkeit bei der FSG und als Nachfolger wurde Dieter Hannappel aus Rückershausen verpflichtet. Durch den Abgang von 9 Spielern mußte Trainer Hannappel eine völlig neue und verjüngte Mannschaft formieren.
War als A-Liga-Saisonziel 2002 3 für die FSG ein einstelliger Tabellenplatz ausgegeben, so mußte man doch rasch erkennen, dass man den Aderlaß bewährter Kräfte nicht so schnell verschmerzen konnte und gegen den Abstieg kämpfen mußte. Der A-Liga- Klassenerhalt wurde im Juni 2003 gerade so eben als 15. von 18 Teams erreicht. Bei der Reserve, die den 14. Rang unter 18 Mann-schaften belegte, wurden in dieser Spielzeit sage und schreibe 41 Spieler eingesetzt. In der Saison 2003 4 setzte sich die Erfolglosigkeit der 1. Mannschaft in der A-Liga Limburg-Weilburg fort. Nach einem katastrophalen Fehlstart trennte man sich Ende 2003 von Dieter Hannappel. Nach einer kurzzeitigen, aber sehr erfolgreichen Interimslösung mit Ingo Nierfeld verpflichteten die Verantwortlichen mit Harry Zobel aus Eisenbach einen Spielertrainer. Der kurze Hoffnungsschimmer verschwand aber wie ein Stern am Horizont und die FSG stieg im Sommer 2004 als 16. und Tabellenvorletzter von der A-Liga wieder in die B-Liga ab. Die Spielzeit 2004 5 sollte - so war es vor der Runde vom KFA bzw. HFV festgelegt - als Qualifikation gespielt werden. Die ersten 9 Mannschaften sollten in der B-Liga verbleiben und die Teams ab Platz 10 sollten in eine neue C-Liga absteigen. Die FSG startete wieder sehr schlecht, die C-Liga drohte und so trennte man sich im September 2004 bereits nach 7 Spieltagen von Harry Zobel. Ingo Nierfeld und Stephan Zanger übernahmen aus den eigenen Reihen als Trainerduo die Verantwortung und führten die FSG wieder in ruhigeres Fahrwasser. Nach einer furiosen Rückrunde beendete das Team als guter Tabellenfünfter die Saison. Markus Rücker erzielte in diesem Jahr 40 Treffer ! In der Winterpause wurde vom KFA das gesamte Spielgeschehen plötzlich gekippt und beschlossen, ab der neuen Saison 2005 6 Reserven in Konkurrenz bis in die unterste Klasse hinab einzuführen. Deshalb gab es plötzlich keine Absteiger aus der B-Liga in der abgelaufenen Spielzeit. Die Saison 2005 6 in der B-Liga Limburg-Weilburg Gruppe Nord begann für die FSG relativ durchwachsen. Schon bald siedelte sich die 1.Mannschaft im Tabellen-Mittelfeld an und beendete die Saison mit dem 8.Tabellenplatz. Die 2.Mannschaft belegte bei den Reserven am Rundenende ebenfalls den 8.Rang. In den Jahren 2005 und 2006 fand in den beiden FSG-Teams ein Generationswechsel statt; aus den Jugendabteilungen stießen viele Nachwuchsspieler zur FSG, die das Durchschnittsalter erheblich senkten. Mit einer sehr jungen Mannschaft startete die FSG in die Saison 2006 7. Spieltertrainer Stephan Zanger konnte aus gersundheitlichen Gründen seine Trainertätigkeit nicht fortsetzen. Neben Ingo Nierfeld fungiert seitdem der langjährige FSG-Spieler Jörg Heimerl als Spielertrainer. Vor Saisonbeginn wurde vom Kreisfußballausschuss festgelegt, daß es ab der Saison 2007 8 nur noch eine eingleisige B-Liga, aber dafür zwei C-Ligen im Fußballkreis geben wird. Dies hat zur Folge, das im Spieljahr 2006 7 der Klassenerhalt in der B-Liga nur bis zum 9.Tabellenplatz gesichert ist. Saisonziel der FSG für die Saison 2006 7 ist die Qualifikation für die B-Liga Limburg-Weilburg und damit ein einstelliger Tabellenplatz. Es ist zu hoffen, dass das junge FSG-Team dieses Ziel erreicht.
In den 11 Jahren FSG von 1995 bis 2006 wurden sportlich drei Meisterschaften errungen, dem aber auch 3 Abstiege gegenüber standen ! 5 Großgemeindemeistertitel (1995 u. 1996 jeweils in Weinbach u. Villmar, 2000 in Villmar), eine Hallenkreismeisterschaft 1998, weitere Hallenturniersiege und die A-Liga Kreismeisterschaft 2001 stehen weiter zu Buche. Ganz wichtig ist, daß die Grävenecker, Seelbacher und Falkenbacher Sportkameraden auch menschlich sehr gut zueinander passen. So wurden etliche Ausflüge unternommen. Erinnert seien beispielhaft an die gemeinsamen Winterwanderungen, Brauereibesichtigungen, Skiausflüge, ein Besuch beim HR in Frankfurt, eine Fahrt nach Köln und vieles mehr.
Mehr als drei Jahre im Spielausschuss waren seit 1971 folgende Mitglieder tätig : Ernst Hetzl (1971-81), Aribert Kuhle (1971-72, 1977-79), Kurt Knögel (1971, 1973-76, 1987-91), Hermann Goßmann (1971, 1982-84), Herbert Appl (1973-76), Erich Kohl (1973-74, 1992-94, 2000-04), Siegfried Heckelmann (1971, 1985-86), Volker Paul (1985-86, 1995-99), Emil Raumer (1986-92) und Claudio Kissel (2001-05).
Seit 1993 ist Gernot Lehr Spielausschuss-Vorsitzender und Fußball-Abteilungsleiter des TuS Gräveneck. Durch eine Satzungsänderung aus dem Jahr 1999 gehört der Fußball-Abteilungsleiter auch dem erweiterten Vereinsvorstand an.
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Im Jahre 1954 hatte man so viele talentierte junge Fußballspieler, daß man eine A-Jugendmannschaft zum Spielbetrieb anmeldete. Die Wichtigkeit der Nachwuchsarbeit im Fußball hatte man früh genug erkannt, denn nur so konnte der sich immer deutlicher abzeichnende Alterungsprozeß bei der 1. Mannschaft durch den Einbau nachrückender Jugendfußballer aufgefangen werden. Die kontinuierliche Aufbauarbeit trug bald ihre Früchte, denn von 1958 bis 1961 stand die A-Jugend viermal im Endspiel um die Kreis-meisterschaft, für einen Titel aber reichte es nicht. Mit Beginn der 60-er Jahre kamen immer mehr Mannschaften hinzu, die am Spielbetrieb teilnahmen.
Die Altersstufen reichen heute von 6 Jahren bei der F-Jugend bis 16 bis 18 Jahren bei der A-Jugend. Die personelle Eigenständigkeit im Jugendfußballbereich dauerte bis 1970. Seitdem mußten immer wieder Jugendspielgemeinschaften (JSG) mit den Nachbarvereinen Kirschhofen und Wirbelau eingegangen werden.
1971 wurde die JSG Kirschhofen/Gräveneck auf Anhieb Kreismeister der A/B-Jugend. Wieder eigenständig wurde die A-Jugend 1973 Kreismeister und 1975 Pokalsieger der A/B-Jugend. Ab 1976 bestand wieder eine JSG mit Wirbelau, die 1978 ungeschlagen den Meistertitel bei der B-Jugend holte. Das 1979 vom Verein durchgeführte internationale Jugendturnier mit Mannschaften aus Holland und Luxemburg gewann die A-Jugend der JSG Gräveneck/Wirbelau. Die D-Jugend Kleinfeld wurde 1978 Pokalsieger und 1980 errang man den Kreismeistertitel. Nach zwei Jahren der Eigenständigkeit wurde 1982 wieder eine JSG mit Kirschhofen gebildet und noch im gleichen Jahr wurde die B-Jugend Kreismeister und 1984 Pokalsieger. Die D-Jugend holte 1986 den Titel bei den Kreishallenmeisterschaften.
Weitere Erfolge waren nicht mehr zu verzeichnen, die JSG mit Kirschhofen wurde aufgelöst und ab 1989 besaß der TuS keine Jugendmannschaft mehr. Es bedurfte großer Anstrengungen seitens des Kreisfußballausschusses und der Vereine dem Jugendfußball wieder neuen Auftrieb zu geben. Erst 1992 konnte wieder eine JSG mit Wirbelau gebildet werden, aber man mußte ganz unten anfangen. Mit Ende der Saison 1995/96 wurde die Jugendspielgemeinschaft mit Wirbelau beendet. Zu Beginn der Saison 1996/97 schloss sich der TuS der schon bestehenden Jugendspielgemeinschaft Elkerhausen / Weinbach / Blessenbach an, die im Jahre 2001 in JSG Weinbachtal umbenannt wurde. Seit 1998 konnte die JSG nun auch in allen Altersklassen mindestens eine Mannschaft in die Wettbewerbe schicken, wobei recht ordentliche Erfolge erzielt werden konnten. Die E-Jugend errang in der Saison 1999/2000 alle drei möglichen Titel: die Kreismeisterschaft auf dem Feld und in der Halle sowie den Kreispokalsieg. In der Spielzeit 2002 3 wurden die F-Junioren Kreismeister auf dem Feld. 2002 wurde im Bereich der C- und B-Jugend eine Spielgemeinschaft mit dem TuS Kubach gegründet, um den Jugendfußball noch etwas attraktiver gestalten zu können. Ein Jahr später wurde die Spiel-gemeinschaft auch auf den Bereich der A-Junioren erweitert. Während die B-Jugend leider später abgemeldet werden mußte, war die durch einige auswärtige Junioren verstärkte C-Jugend äußerst erfolgreich. Sie gewann alle möglichen Kreistitel und stieg zudem noch in die Bezirksliga Wiesbaden auf, wo sie nach Saisonende 2003 4 einen hervorragenden 5.Platz belegte. An diesem Erfolg hatte der Jugendleiter des TuS Gräveneck Jürgen Störzel großen Anteil. Allerdings mußte das Team 2004 wieder aus der Bezirksliga zurückgezogen werden, da ein größerer Teil der Aktiven altersbedingt nicht mehr für die C-Jugend zur Verfügung stand und in die B-Jugend wechselte. Die B-Junioren und auch die D11-Junioren wurden in der Saison 2003 4 Meister der Kreisklasse. Auch in der Saison 2004 5 holten einige JSG-Juniorenteams Meistertitel. So wurden die C1-Junioren Meister der Kreisklasse Gruppe Nord und Meister der 3.Kreisklassengruppe. Die E11-Junioren erreichten den Titel in der Kreisliga und wurden zudem noch Pokalsieger. Die Erfolge der JSG setzten sich auch in der Runde 2005 6 fort. Die A-Junioren wurden Meister in der Kreisliga; ebenso erreichte die C1-Jugend den Meistertitel. Ein toller Erfolg! Beide Jugendteams schafften somit den Aufstieg und spielen seitdem in der Bezirksliga Wiesbaden. Die A-Junioren der JSG Kubach / Weinbachtal wurden im November 2006 auch noch Gewinner des Kreispokals.
Die JSG Weinbachtal stellt derzeit neun Mannschaften, wobei es jeweils zwei C-Jugend- und F-Jugend-Teams gibt. Zur Zeit hat die JSG Weinbachtal eine Spielerdecke von etwa 150 Spielerinnen und Spielern, davon gehören ungefähr 35 dem TuS Gräveneck an. Für Training und Spielbetrieb stehen der JSG in Weinbach, Elker-hausen und Blessenbach drei Rasenplätze und in Gräveneck der Hartplatz zur Verfügung. Bei schlechten Wetterbedingungen kann teilweise auch der Edelsberger Hartplatz mitbenutzt werden. Im Winter kann für die Kleinen die Turnhalle der Grundschule in Weinbach für das Training genutzt werden. Leider gab und gibt es Probleme beim Finden von Betreuern und Trainern für die Junioren. Alle die JSG Weinbachtal tragenden Vereine sind daher dankbar für jeden Interessierten, der ein paar Wochen-stunden für den Fußballnachwuchs opfern will, sei es als Trainer, Betreuer oder Fahrer. Seit 1998 richtet die JSG in Runkel ein Hallenturnier für die jüngeren Jahrgänge aus, das jährlich - meist im Januar - mit sehr gutem Erfolg durchgeführt wird. Seit dem Jahr 2003 veranstaltet die JSG jährlich im August zum Gedenken an die verstorbene Vereinswirtin des TuS Weinbach Hannelore Hederich ein Hannelore-Hederich-Gedächtnisturnier für die A- und B-Junioren. Der Erlös wird der Kinderkrebsstaion Peiper in Gießen gestiftet. Im Jahre 2002 stellten die JSG und die Stammvereine für das Internationale Jugendturnier im Landkreis Limburg-Weilburg zur Austragung von Spielen die Rasenplätze in Weinbach und Elkerhausen zur Verfügung. Außerdem waren Aktivitäten bezüglich der Unterbringung und Verpflegung der internationalen jugendlichen Gäste notwendig. Im Jahr darauf nahmen einige JSG-Mannschaften mit großer Begeisterung am Internationalen Jugendturnier in Steyr / Österreich teil. Ein besonderes Erlebnis der C- und D-Jugend war 2005 die Teilnahme am Internationalen Jugendturnier in Eindhoven, bei dem 32 Teams aus ganz Europa vertreten waren. Außer der Arbeit und dem zweifellos vorhandenen Stress bei solchen Veranstaltungen bereitet diese Tätigkeit doch auch immer viel Freude und es bleiben schöne und unvergessliche Erinnerungen zurück.
Die JSG Weinbachtal hat eine mit den Stammvereinen abgestimmte Satzung und einen eigenen Vorstand, der für die operative und verwaltungsmäßige Arbeit zuständig ist. Derzeit setzt sich der Vorstand der JSG Weinbachtal aus dem 1.Vorsitzenden Maik Reinisch, dem 2.Vorsitzenden Frank Goßmann vom TuS Gräveneck, dem Kassenwart Hans-Jörg Staudt und dem Schriftführer Jens Hardt zusammen.
Im Zusammenhang mit der Jugendarbeit des TuS Gräveneck darf ein Name nicht unerwähnt bleiben, nämlich der des 1996 verstorbenen Kurt Störzel. Durch sein unermüdliches und engagiertes Wirken als langjähriger Jugendleiter hat er sich - insbesondere in den 70-er und 80-er Jahren - große und bleibende Verdienste um die Fußballjugend erworben. Hier möchten wir auch noch an Jürgen Göbel erinnern, der als Organisator, Trainer und Betreuer viel für die Jugend des TuS Gräveneck geleistet hat. Leider wurde er durch einen tragischen Verkehrsunfall im Jahre 1982 allzu früh aus dem Leben gerissen.
Jugendwarte bzw. Jugendleiter des TuS Gräveneck ( seit 1971 )
1971 - 1972 Heinz Conrad und Harald Sprenger 1973 Peter Ortmann 1974 - 1984 Kurt Störzel 1985 Peter Martin 1986 Peter Martin und Kurt Störzel 1987 - 1988 Erich Kohl 1990 - 1992 Volker Sehlbach 1993 - 1995 Volker Paul 1996 - 2004 Jürgen Störzel 2004 - Volker Paul
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Schon 1967 spielte eine sogenannte Sondermannschaft des TuS, die aber 1968 nicht mehr am Freundschaftsspielbetrieb teilnahm. Auf der Jahreshauptversammlung am 11.1.1969 stellte Helmut Heimann den Antrag, die Sondermannschaft wieder spielen zu lassen. Dem Antrag wurde zugestimmt und noch im gleichen Jahr wurde der Freundschafts-spielbetrieb aufgenommen. Aus der Sondermannschaft wurde später die offizielle Bezeichnung Altherrenfußball-Mannschaft.
Von Jahr zu Jahr wurden Spielpläne von den Freundschaftsspielen erstellt, wobei man durchschnittlich 20 Begegnungen austrug, meist im Hin- und Rückspiel. Neben diesen Spielen wurden auch noch Turniere besucht. Da es sich bei den Aktiven meist um altgediente Fußballer handelte, die hier ihrem Freizeitsport nachgehen, ist neben dem sportlichen vor allem der kameradschaftliche und gesellige Aspekt wichtig. Es werden Grilltage veranstaltet oder Ausflüge durchgeführt und Bundesligaspiele besucht. Am Ende eines Jahres steht die Abschlußfeier, die auch das Spieljahr beendet. Vom 2. - 4.7.1993 feierte die Abteilung ihr 25-jähriges Bestehen im Zelt beim Sportplatz. Leider konnten des öfteren aus Spielermangel nicht alle angesetzten Spiele auch ausgetragen werden. Dieser Umstand führte im Jahre 2002 zur Gründung der Altherren-Spielgemeinschaft Kirschhofen / Gräveneck.
Abteilungsleiter :
1971 - 1976 Helmut Heimann 1977 - 1978 Herbert Hartmann 1979 Siegfried Heckelmann 1980 - 1986 Erich Kohl 1987 Oswald Haibach 1988 - 1993 Hans-Günter Webels 1993 - 1995 Frank Stoll 1996 Klaus Merz 1997 - 2001 Frank Stoll und Peter Martin 2002 - Frank Stoll
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Auf besonderen Wunsch einiger junger Damen im Verein wurde 1971 eine Damenfußballmannschaft gegründet. Man stand dieser Sportart und seiner Entwicklung mit einer gewissen Voreingenommenheit gegenüber und sah dieser Erscheinung gelassen entgegen. Schon ein Jahr nach der Gründung errang man 1972 den Kreismeistertitel, den man 1973, 1974 und 1975 erfolgreich verteidigte. Neben dem normalen Spielbetrieb nahm die Mannschaft erfolgreich an Turnieren teil und trug viele Freundschaftsspiele aus. Bei Veranstaltungen anderer auswärtiger Vereine, zu denen man eingeladen wurde, war die Mannschaft ein gerngesehener Gast bei Einlagespielen. Das erstmals am 4.8.1974 mit sieben Mannschaften ausgetragene Fußballturnier des TuS wurde von den Damen der Sportfreunde Eisbachtal gewonnen und hatte eine gute Resonanz. Ein vom Verein veranstaltetes Hallenfußball-turnier am 14.2.1976 mit acht Mannschaften in der Kreissporthalle Weilburg sah die Mannschaft des Bezirksmeisters TSV Hungen als Sieger. Große Anziehungskraft hatte das mit acht Mannschaften besetzte Turnier am 12.6.1977, das vom Hessenmeister Kickers Offenbach ungeschlagen gewonnen wurde.
Ab der Saison 1976/77 und 1977/78 spielte die Mannschaft im Punktspielbetrieb im Fußballkreis Limburg, da es im Fußballkreis Oberlahn keine Damenteams mehr gab. Schon 1978 fand kein geregelter Spielbetrieb mehr statt und 1979 kam das endgültige Aus der Abteilung, da man das Nachwuchsproblem nicht lösen konnte.
In den acht Jahren ihres Bestehens waren für die Damen- Fußballmannschaft als Betreuerinnen tätig:
1972 - 1973 Traudel Kuhle 1974 - 1975 Elsa Keller 1976 - 1979 Lydia Goßmann
Als Trainer waren im gleichen Zeitraum tätig:
Ulrich Hartmann Dietmar Kuhle Eckhard Bücher Jürgen Göbel Harald Winkler Detlef Kurz
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Gegündet wurde die Tischtennis-Abteilung auf Antrag von Ulrich Günther anläßlich der Jahreshauptversammlung am 11.1.1969. Der Antrag wurde damit begründet, daß es auch Mitglieder und Interessenten gäbe, denen die angebotenen Sportarten im Verein nicht zusagten. Daraufhin wurde die Gründung beschlossen. Zunächst spielte ab der Saison 1969/70 nur eine Mannschaft. Trotz der immer wieder beklagten räumlichen Enge und den damit verbundenen Schwierigkeiten wurde 1974 eine 2. Mannschaft zum Spielbetrieb angemeldet. Durch den Umbau der Schule zur Mehrzweckhalle im Jahre 1978 war man gezwungen, mit der 1. Mannschaft in Kirschhofen und mit der 2. Mannschaft in Wirbelau zu spielen. 1979 spielten beide Mannschaften in Wirbelau. Mit der Fertigstellung der Mehrzweckhalle im Jahre 1980 hatte man nun Räumlichkeiten zur Verfügung, die einen ordentlichen Trainings- und Spielbetrieb zuließen, der auch einen stärkeren Zulauf zur Abteilung zur Folge hatte. Im Jahre 1981 wurde eine Jugendmannschaft, 1983 eine Schülermannschaft, 1984 eine 3. Mannschaft und 1985 schließlich eine 4. Mannschaft zum Punktspielbetrieb angemeldet. Der sportliche Weg der einzelnen Mannschaften verlief im Laufe der Jahre unterschiedlich.
Die 1. Mannschaft startete in der Saison 1969/70 in der C-Klasse und stieg sofort 1970/71 in die B-Klasse auf, aus der man auch in der gleichen Saison wieder in die C-Klasse abstieg, um in der Saison 1972/73 den Wiederaufstieg in die B-Klasse zu schaffen. In dieser Klasse hielt man sich bis zur Saison 1975/76 und schaffte durch eine gute Platzierung die Qualifikation zur neugebildeten A-Klasse Oberlahn, in der man sich bis zur Saison 1983/84 verblieb und dann abstieg. Ungeschlagen schaffte man dann 1984/85 den sofortigen Wiederaufstieg in die A-Klasse Oberlahn. In dieser Klasse qualifizierte man sich auch nach einer Neugruppierung in der Saison 1987/88 für die neuzubildende Kreisliga Oberlahn. Die 2. Mannschaft wurde in der Saison 1974/75 zum Spielbetrieb in der D-Klasse angemeldet und erreichte durch die gute Platzierung und den Verzicht von Ahausen den Aufstieg in die C-Klasse in der Saison 1975/76. In dieser Saison qualifizierte sich die Mannschaft für die B-Klasse und in der Saison 1976/77 erspielte man sich die Aufstiegsberechtigung zur A-Klasse Oberlahn, so daß in der Saison 1977/78 zwei Mannschaften des TuS in der gleichen Klasse etabliert waren. Leistungsmäßig konnte die 2. Mannschaft diese Klasse nicht halten, stieg nach einem Jahr in die B-Klasse ab und spielte dann ab der Saison 1978/79 bis zur Saison 1981/82 in dieser Klasse. Es folgte der Abstieg in die C-Klasse, in der man dann bis zur Saison 1986/87 spielte. Nach der Neugruppierung ab der Saison 1987/88 gehörte man zur 2. Kreisklasse Gruppe Taunus und erreichte durch eine gute Platzierung die Qualifikation für die 1. Kreisklasse Gruppe Taunus, aus der man in der Saison 1992/93 abstieg. Ab der Saison 1992/93 spielte die 2. Mannschaft in der 2. Kreisklasse Gruppe Taunus. Die 3. Mannschaft begann 1984/85 in der D-Klasse und stieg in der Saison 1985/86 in die C-Klasse auf. Durch die Neugruppierung kam sie in die 2. Kreisklasse Gruppe Westerwald, in der sie sich in der Saison 1988/89 für die 1. Kreisklasse Gruppe Westerwald qualifizierte. Nach einjähriger Zugehörigkeit stieg man in die 2. Kreisklasse Gruppe Taunus ab, aus der man wiederum ein Jahr später den Weg nach unten in die 3. Kreisklasse Gruppe Taunus antreten mußte. Die 4. Mannschaft bestand fünf Jahre und spielte von der Saison 1985/86 in der D-Klasse bis zur Saison 1987/88 und schaffte durch die Qualifikation nach der Neugruppierung die 2. Kreisklasse Gruppe Westerwald. Das Team spielte dann 1989/90 in der 2. Kreisklasse Gruppe Taunus und wurde aus dieser Klasse während der laufenden Punktspielrunde zurückgezogen und abgemeldet. Die Jugendmannschaft bestand acht Jahre von der Saison 1981/82 bis zur Saison 1988/89. Erst ab September 1994 nahm wieder eine Jugendmannschaft am Spielbetrieb teil. Die Schüler-mannschaft spielte vier Jahre von der Saison 1983/84 bis zur Saison 1986/87. Auch die Schülermannschaft nahm ab September 1994 für zwei Jahre wieder am Spielbetrieb teil.
Pokalmeister Oberlahn wurde die 1. Mannschaft in den Jahren 1972, 1973, 1984 und 1985, die 2. Mannschaft schaffte dies in den Jahren 1976 und 1977. Rolf Fontein und Jochen Kohlhauer wurden 1984 Kreismeister im Doppel.
Das 25-jährige Bestehen der Abteilung feierte man am 1. und 2.10.1994 in der Mehrzweckhalle.
Durch die im Juli 1995 beschlossene Gebietsreform und die damit verbundene Fusion mit dem TT-Sportkreis Limburg spielten beide Mannschaften überwiegend gegen Mannschaften aus dem Limburger Raum, wodurch auch unser Dorf in dieser Region bekannter wurde. Beide Mannschaften konnten sich auf Anhieb in den jeweiligen Klassen im vorderen Tabellendrittel platzieren.
Die Schülermannschaft spielte in einer Gruppe mit zehn Limburger Vereinen und hatte neben einigen Achtungserfolgen in ihrer ersten Spielrunde Schwierigkeiten spielerisch diesem Niveau standzuhalten. Da die Limburger Vereine nur Samstags spielten und unsere Jungen meist noch im Jugendfußball aktiv waren, mußten wir aus terminlichen Gründen unsere hoffnungsvolle Schülermannschaft für die kommende Saison wieder abmelden.
Dauerverletzungen und Krankheiten leistungsstarker Spieler führten in der Vorrunde 1996/97 zu einem Leistungsabfall der 1. und 2. Mannschaft, da die Ersatzspieler nicht über die nötige Spielstärke verfügten. Beide Mannschaften fielen daher auf untere Tabellenplätze zurück und nach Ende der Runde konnte ein Abstieg gerade noch vermieden werden. Dieser negative Trend setzte sich auch in der Runde 1997/98 fort und es war absehbar, daß mit dieser dünnen Spielerdecke die Kreisliga nicht gehalten werden konnte. In der Spielrunde 1999/2000 stieg die 1.Mannschaft in die 1.Kreisklasse ab, wo diese im vorderen Tabellendrittel spielte und auch schöne Einzel- und Doppelergebnisse erzielen konnte. So wurde Franz Tamme Zweiter in der Einzelwertung und das Doppel Franz Tamme/ Dietmar Zanner gewann ohne Niederlage die Doppelkonkurrenz. Aus personellen Gründen spielte die 2.Mannschaft nun mit einer 4-er Mannschaft in der 3.Kreisklasse. Bei diesem Team lief es ebenfalls hervorragend; hier gewann Günther Korkisch die Einzelwertung und das Doppel Günter Korkisch und Klaus Günther belegte ebenfalls den 1.Platz. Diese guten Ergebnisse trugen natürlich maßgeblich zu einer besseren Stimmung in der TT-Abteilung bei. Der positive Trend führte in den Jahren 2003 - 2005 zu folgenden Entwicklungen : " Auf Initiative von Jochen Kohlhauer konnte wieder eine Schülermannschaft aufgebaut und für den Spielbetrieb angemeldet werden. " Mit einem Sieg im Relegationspiel gegen Dehrn stieg die 1.Mannschaft wieder in die Kreisliga auf und auch die 2.Mannschaft wurde Meister und konnte in der 2.Kreisklasse spielen. " Dank des Neuzugangs von Thomas Frank, der vorher in der Bezirksliga spielte, konnte man sich spielerisch deutlich verbessern und auf Anhieb im vorderen Tabellendrittel etablieren. " Es kamen neue Spieler hinzu und es konnte wieder eine 3.Mannschaft angemeldet werden.
Die neuformierte Schülermannschaft schlug sich mehr als achtbar und erspielte in den drei Jahren ihres Bestehens jeweils Plätze im Mittelfeld. Vereinsmeister wurden Julian Weide, Timo Österling und Nico Leutbecher. Leider hielt dieses zwischenzeitliche Hoch nur bis zur Spielrunde 2005 6. Die 3.Mannschaft, die mehr oder weniger mit Neulingen spielte, löste sich auf. Die meisten Spieler dieses Teams standen und stehen noch als Ergänzungsspieler zur Verfügung. Die Schülermannschaft mußte wie schon Jahre zuvor aus Spielermangel vom Spielbetrieb zurückgezogen werden. Allerdings werden einige Schüler weiterhin von Günther Korkisch trainiert, so das die Hoffnung besteht, in naher Zukunft eine neue Schülermannschaft für den aktiven Spielbetrieb aufbauen zu können.
Die 2.Mannschaft spielt nun in einem 6-er Team in der 3.Kreisliga Gruppe 1. Dauervereinsmeister der Jahre 1997 - 2005 wurde Franz Tamme.
Seit 1975 werden die Vereinsmeisterschaften der Aktiven und seit 1989 die vereinsoffenen Meisterschaften augetragen. Neben dem Sport kommt auch die Geselligkeit nicht zu kurz, denn in jedem Jahr findet eine Abschlußfeier statt oder vor Weihnachten die Spiele um die Weihnachtsgans, aber auch Ausflüge mit den Frauen tragen zum guten Klima in der Abteilung bei.
Aufgrund der Überaltung der meist schon langjährig aktiven Tischtennisspieler wäre eine Verjüngung in der Abteilung wünschenswert.
Abteilungsleiter :
1969 Heinz Conrad 1970 - 1974 Ulrich Günther 1975 - 1979 Jochen Kohlhauer 1980 - 1984 Klaus Günther 1985 Herbert Hartmann 1986 - 1990 Dietmar Zanner 1991 - 1996 Jochen Kohlhauer 1997 - Dietmar Zanner
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Die Leichtathletik-Abteilung des TuS hatte Mitte der 60-er Jahre einen starken Zuwachs zu verzeichnen, da das Geräteturnen bei den Schülern und Jugendlichen nicht den Anklang fand, den man sich erhofft hatte. Der Verein verfügte ab dieser Zeit über gut Athleten, die auch bei auswärtigen Wettkämpfen gute Leistungen und Erfolge erzielten. Von 1964 bis 1972 fanden vereinsoffene Leichtathletikmeisterschaften statt, dazwischen veranstaltete man von 1973 bis 1975 Kindersportfeste und ab 1976 fanden wieder bis 1988 vereinsoffene Meisterschaften statt, zu denen immer eine große Zahl auswärtiger Wettkämpfer kam. Der 1969 ausgeschriebene Wettbewerb "Das sportliche Dorf" brachte dem Verein den 2. Platz im Kreis Oberlahn und hohes Lob für die Leichtathletikabteilung. Besonders bemerkenswert war die große Anzahl der Sport- und Mehrkampfabzeichen sowie der vielen Schwimmscheine, die in den einzelnen Disziplinen des HLV, DTB und DLRG von den vielen Teilnehmern errungen wurden. Insgesamt konnten 244 Leistungsnachweise verliehen werden.
Besonderer Ehrgeiz entbrannte bei den Athletinnen und Athleten aus Gräveneck, wenn es um den 1976 vom Ehrenmitglied Fritz Kohlhauer gestifteten Wanderpreis ging.
Besondere Verdienste hat sich Erich Lehr als aktiver Athlet erworben, aber auch als Übungsleiter gebührt ihm Anerkennung.
Rolf Richter leitete von 1974 bis Ende 1989 die Leichtahletikabteilung ununterbrochen. Die von ihm organisierten vereinsoffenen Leichtathletikmeisterschaften des TuS waren sein Markenzeichen und verdienen Anerkennung. In diesen Jahren wurden unter seiner Führung viele Leichtathletikveranstaltungen und Sportfeste mit guten und achtbaren Erfolgen besucht. Nach seinem Ausscheiden 1989 konnte kein geeigneter Abteilungsleiter mehr gefunden werden. Nachdem mit Dieter Laux ein lizenzierter und qualifizierter Übungsleiter 1991 und 1992 tätig war, kam das Ende der Abteilung wegen zu geringer Beteiligung an den Übungsstunden zum Jahresende 1992. Lediglich bei den Hallenkreismeisterschaften 1991 in Hadamar holte sich Nadine Puschkasch in der Klasse W 11 den Titel im Hochsprung, während Katja Bördner in der gleichen Disziplin der Klasse W 12 den 2. Platz belegte.
Nach drei Jahren Unterbrechung wurden die sportlichen Aktivitäten im Jahre 1995 für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre wieder aufgenommen. Der Sport wurde im Sommerhalbjahr auf dem Sportplatz, im Winterhalbjahr in der Mehrzweckhalle ausgeübt. Die vereinsoffenen Schülerwettkämpfe des TuS Gräveneck am 27.8. 1999 auf dem Sportgelände waren ein riesiger Erfolg. Über 110 jugendliche Teilnehmer / innen brachten gute Leistungen. Die gestifteten Wanderpreise gingen an die Erstplatzierten Laura Störzel (6- 9 Jahre) und an Anne Krämer (10-14 Jahre). In den folgenden Jahren wurden auch wieder zahlreiche Sport-wettkämpfe bei Nachbarvereinen besucht. Bis 2001 leitete Britta Störzel die Abteilung. In den folgenden Jahren konnte die Abteilungsleiterstelle nicht mehr besetzt werden. Damit die Kinderleichtathletik nicht vollkommen eingestellt werden musste, hat sich das Vorstandsmitglied Wolfgang Becker um die Belange der Abteilung gekümmert. Glücklicherweise konnte im Sommer 2002 mit Mathias Unger ein ehemaliger aktiver Leichtathlet als Übungsleiter gefunden werden, der mit viel Engagement wieder regelmäßig Übungsstunden für die Leichtathletik-kinder abgehalten hat. Im Sommer 2005 beendete Mathias Unger aus privaten Gründen seine Trainertätigkeit. Seit Herbst 2005 fungiert Daniela Laux als Trainerin. Sie hat im Jahr 2006 zum Erwerb der Übungsleiterlizenz einen Übungsleiterlehrgang beim Landessportbund Hessen besucht. In den Jahren 2003 bis 2006 wurden Leichtathletikwettkämpfe bei den Nachbarvereinen TuS Wirbelau, TuS Seelbach und TV Falkenbach besucht sowie drei Sportfeste in Gräveneck abgehalten. Die Teilnehmerzahlen waren jedoch hierbei rückläufig.
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Im Wege der zunehmenden Bereitschaft zum allgemeinen Gesundheitssport wurde auch in unserem Verein Frauengymnastik angeboten. Im Jahre 1972 gründete man eine Frauengymnastikgruppe, die durch die jeweiligen Leiterinnen betreut wurde. Das Übungs-programm umfaßt Grundformen der Gymnastik mit und ohne Handgeräte, Haltungsschulung, pflegerische Gymnastik, Rhythmik- und Bewegungsabläufe mit Musik, Konditionstraining, Spiele und einfache Tänze. In den Sommermonaten wird auch Nordic-Walking betrieben. Die Übungsstunden der 18 Teilnehmerinnen zählenden Gruppe werden regelmäßig wöchentlich donnerstags von 18 - 19 Uhr in der Mehrzweckhalle abgehalten.
Seit nunmehr 27 Jahren - ab 1980 - ist Ellen Wedekind ununterbrochen Leiterin der Frauengymnastikabteilung und somit die bisher die am längsten tätige Funktionsträgerin im Verein. Die Übungsstunden wurden bis 1986 auch von den Abteilungs-leiterinnen durchgeführt. Ab 1986 leitete 15 Jahre lang unser Ehrenmitglied und lizenzierter Übungsleiter Erich Lehr fachkundig und kompetent die Übungsstunden. Leider mußte der beliebte Gymnastik-Lehrer Ende 2001 diese Tätigkeit gesundheitsbedingt beenden. Von 2002 bis Ende 2005 wurden die Übungsstunden von Frau Erika Demmer aus Lützendorf geleitet, die den Gymnastik-Damen ebenfalls schnell ans Herz gewachsen war. Seit Januar 2006 werden die Gymnastikstunden von der lizenzierten Übungsleiterin Antje Diehl aus Weinbach abgehalten.
Zahlreiche besondere Anlässe im Vereinsleben und im dörflichen Bereich führten zur Ergänzung des normalen Übungsangebotes. Hervorzuheben sind das glanzvoll gefeierte 20-jährige Bestehen der Gymnastikabteilung am 17.10.1992 iim Dorfgemeinschaftshaus, die Teilnahme an den Veranstaltungen der 600-Jahrfeier Grävenecks 1995, die aktive Beteiligung am Hessentagsfestzug 1996 in Gelnhausen, die Teilnahme als Trachtengruppe mit Erntekrone beim Festumzug zum 800-jährigen Dorfjubiläum in Drommershausen 1997, der Auftritt unter dem Motto "Jahn'sche Gymnastik" beim Kubacher Höfefest im Jahre 2000 und im Jahre 2004 die aktive Beteiligung als Volkstanzgruppe beim Festumzug zur 850-Jahrfeier in Seelbach. Außerhalb der Übungsstunden werden zur Förderung der Geselligkeit noch Ausflüge, Fahrradtouren und Wanderungen unternommen. Die seit der Gründung bis heute mit viel Engagement erfolgreich geführte Bewegungstherapie brachte positive Mitarbeit, Freude und Entspannung.
Abteilungsleiterinnen :
1972 - 1976 Gretel Schnurr 1977 - 1979 Christa Oesterling 1980 - Ellen Wedekind
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Die Abteilung wurde unter der Bezeichnung Frauengymnastik Ende der 70-er Jahre gegründet und benannte sich 1991 in Frauentanzport um. An den Üungsstunden im Dorfgemeinschaftshaus nahmen ca. 10 - 15 Personen teil. Jede Übungsstunde wurde mit einem speziellen Aufwärmprogramm begonnen und durch verschiedene Ball- und Bewegungsspiele abwechslungsreich fortgesetzt. Auch zahlreiche weitere Aktivitäten wie Schwimmen und Radfahren wurden unternommen. In den 80-er und 90-er Jahren trat die Abteilung bei allen Faschingsveranstaltungen mit ihren gekonnten tänzerischen Darbietungen auf. Die Geselligkeit wurde groß geschrieben; es wurden zahlreiche Ausflüge wie Fahrten zu Weihnachtsmärkten und Besuchen von Fußballspielen unternommen. Abteilungsleiterinnen waren Britta Störzel, Dagmar Schönbach und Anke Leutbecher. Leider kamen die sportlichen Aktivitäten im Jahre 1999 zum Erliegen und die Abteilung wurde geschlossen.
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Mitte 1976 fanden sich auf Initiative von Erich Nies und Helmut Heimann auf dem "Aukopf" (heutiges Tennisclub-Gelände hinter der katholischen Kirche) erstmals einige Faustballbegeisterte zum Spiel über die Schnur ein. Um auch im Winter spielen zu können, konnte man schon Anfang 1977 die Mehrzweckhalle des Kreises in Weinbach benutzen. Die Übungsstunden fanden und finden im Sommer auf dem Sportplatz in Gräveneck und bei schlechtem Wetter und im Winter in der Halle in Weinbach jeweils montags von 17.30 - 19.30 Uhr statt. Bei Spielen auf dem Platz besteht ein Team aus fünf Spielern, während in der Halle jeweils vier Aktive eine Mannschaft bilden. Faustball ist eine Sportart, bei der Kondition, Gewandtheit, Konzentration und Spielwitz gefordert sind.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten im personellen Bereich stabilisierte sich die Abteilung und schon 1979 und 1980 veranstaltete der Verein zwei Turniere. Im gleichen Zeitraum wurden auch auswärtige Turniere besucht, und in den beiden Winterhalbjahren 1979/80 und 1980/81 nahm man an einer Hallenspielrunde in der Bezirksliga B (M 1) teil. Danach beschränkte man sich wieder auf das Spiel als Freizeitport zu den genannten Übungszeiten.
Neben der jährlichen Abschlußfeier und dem Kegelabend in Fürfurt für die Aktiven wurden und werden gemeinsam mit den Partnerinnen Ausflüge unternommen und Grillfeste durchgeführt. Erinnert seien beispielhaft an die gemeinsamen Ausflüge nach Heidelberg und Worms, nach Idar-Oberstein, nach Willingen / Sauerland, nach Braubach mit Besichtigung der Marksburg und im Jahr 2005 nach Frankfurt, wo eine Stadtführung und eine Rundfahrt mit dem Ebbelwoi-Express auf dem Programm standen.
Der Altersdurchschnitt der 20 Mitglieder umfassenden Faustball-abteilung ist recht hoch und man wäre sehr erfreut, wenn sich weitere Interessierte der Abteilung anschließen würden. Der älteste Faustballer und damit auch der älteste aktive Sportler im TuS Gräveneck ist Lothar Friedrich mit 81 Jahren !
Abteilungsleiter :
1977 - 1979 Erich Nies 1980 Karlheinz Rinker 1981 - 1982 Lothar Friedrich 1983 - 1993 Helmut Kukowski 1994 - 1997 Lothar Friedrich 1998 - 2004 Klaus Krämer 2005 - Hans-Jürgen Landgraf
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Das Kinderturnen begann 1970 mit den Übungsstunden im Schulraum der Volksschule (heutige Mehrzweckhalle). Unter der Leitung von Helmut Heimann waren es ein Jahr später 69 Kinder, die die Übungsstunden besuchten. Durch die räumliche Enge war man gezwungen, die nachmittäglichen Übungsstunden in drei Gruppen und in Altersstufen gestaffelt, durchzuführen. In den Jahren 1973, 1974 und 1975 veranstaltete man auf dem Sportplatz eigene Kindersportfeste, bei denen die Kinder ihr sportliches Können in der Öffentlichkeit zeigen konnten, was ihnen viel Freude und Spaß machte.
Helmut Heimann war von 1979 - 1981 Abteilungs- und Übungsleiter. Nach diesen Jahren fand das Kinderturnen erst wieder 1991 unter der Leitung von Astrid Hardt und danach 1993 unter der Leitung von Britta Störzel in der Mehrzweckhalle statt. Die Sparten Kinderturnen und Leichtahletik wurden - da beide den gleichen Kreis von Kindern und Jugendlichen ansprachen - zusammengelegt und auch von einer Übungsleiterin geleitet. Bei vielen geselligen Veranstaltungen des Vereins, ob Fasching, Jubiläen oder Seniorentage, zeigten die Kinder ihr sportliches Können. Die Übungsstunden für das Kinderturnen wurden bis 2001 von Britta Störzel durchgeführt. Da sich danach kein/e Übungsleiter/in mehr fand, wurden die sportlichen Aktivitäten der Abteilung praktisch in die Leichtathletiksparte für Kinder und Jugendliche integriert.
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Nach dem Kriege konnte das Geräteturnen nur mühsam betrieben werden, denn die vor dem Kriege angeschafften Turngeräte waren durch die Kriegsereignissse total unbrauchbar geworden oder abhanden gekommen. Dadurch mußte das Turnen vorläufig zurückgestellt werden. Es fehlte aber auch zunächst an geeigneten Räumlichkeiten zur Durchführung der Übungsstunden. Durch den Neubau der Volksschule (heutige Mehrzweckhalle) 1954 ergab sich die Möglichkeit, den freigewordenen Raum der alten Schule (heute Gemeindesaal beim Feuerwehrgerätehaus) für die Turnstunden zu nutzen, nachdem zuvor gemeinsam mit der Gemeinde die erforderlichen Turngeräte angeschafft worden waren. Die Übungsstunden waren gut besucht und turnerische Erfolge waren bei auswärtigen Wettkämpfen zu verzeichnen.
Den vollkommenen Durchbruch und die große Begeisterung für das Geräteturnen schaffte man bei den Jugendlichen und Schülern nicht. Die räumlichen Verhältnisse waren für diesen Sport ungeeignet und es fehlte auch an geschulten Übungsleitern. Dadurch waren die Voraussetzugen für einen dauerhaften und erfolgreichen Turnbetrieb nicht gegeben. Somit war das Ende dieser Sportart und seiner Abteilung abzusehen, das dann Mitte der 60er Jahre kam.
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Die sportlichen Aktivitäten und Veranstaltungen des Vereins dienten einerseits dem Sport als Selbstzweck, andererseits der Erwirtschaftung von Finanzmitteln. Neben den Pflichtspielen (Meisterschaftsspiele) der Damenmannschaft, der Jugend- und Seniorenmannschaften wurden Pokal- und Freundschaftsspiele ausgetragen. Die Teilnahme an Pokalspielen ist freiwillig. Sehr erfolgreich war man in diesem Spielen nicht, nur im Jahre 1986 stand die 1. Mannschaft in Heckholzhausen im Endspiel gegen Mengerskirchen und verlor 0 : 3.
Freundschaftsspiele sind Spiele mit freier Vereinbarung zwischen den Vereinen. Gegner können dabei klassentiefere, klassengleiche oder klassenhöhere Mannschaften sein. Diese Spiele sollten vor allem dem freundschaftlichen Vergleich dienen.
Organisatorisch sehr aufwendig sind Fußballturniere, wobei der finanzielle Erfolg nicht immer garantiert ist. Hier eine Übersicht über die Turniere des TuS:
Blitzturniere für Senioren in den Jahren 1968, 1969, 1972 und 1973 Internationales A-Jugend-Turnier im Jahre 1979 D-Jugend-Kleinfeld-Turniere 1976 und 1978 Damenfußball-Turniere 1974, 1976 und 1977 Hallenturnier in Weilburg Fußball-Turnier der Ortsvereine, Kleinfeld 1985 und 1986.
Die Ausspielung des Großgemeindepokals der Großgemeinde Weinbach erfolgt seit 1974 turnusmäßig. Der TuS war Ausrichter in den Jahren 1977, 1987, 1993, 1998 und 2000. Pokalgewinner war man in den Jahren 1979, 1980, 1987 und 1988, 1995 und 1996. Seit Gründung der FSG 1995 nahm man auch an den Großgemeinde-turnieren in Villmar teil, welches man im Jahre 2000 gewann.
Bei den Sporttagen bzw. Sportwochenenden hatten alle Abteilungen des Vereins Gelegenheit zur Vorstellung ihrer Aktivitäten in der Öffentlichkeit. Die vereinsoffenen Leichtathletikmeisterschaften fanden von 1964 - 1972 und von 1976 - 1988 statt. Ab 1976 kämpften die besten Athletinnen und Athleten Grävenecks um den von Ehrenmitglied Fritz Kohlhauer gestifteten Wanderpreis. Von 1973 - 1975 fanden Kindersportfeste statt. Die Tischtennis-Vereinsmeisterschaften werden seit 1975 ausgetragen, während die vereinsoffenen Tischtennis-Meisterschaften seit 1980 durchgeführt werden. Von der Faustball-Abteilung wurden 1979 und 1980 auf dem Sportplatz zwei Faustball-Turniere veranstaltet.
Jung und Alt beteiligte sich am "Spiel ohne Grenzen", das auf dem Sportplatz oder auf dem Hof vor der Mehrzweckhalle stattfand, wobei außergewöhnliche Wettbewerbe und Geschicklichkeitsspiele im Einzel- und Mannschaftskampf für Spaß und Unterhaltung sorgten. Anschließend wurde in geselliger Runde gefeiert.
In den Jahren 1996, 2002, 2003 und 2006 wurden in den Monaten Juni oder Juli Sportwochenenden am Sportplatz ausgerichtet. Sportliche Programmpunkte waren Fußballspiele der Senioren, Jugend und Altherren sowie Faustballturniere. Im Jahre 2002 konnten die Besucher nachmittags im Zelt auf einer großen Leinwand das WM-Finale "Deutschland-Brasilien" verfolgen. Im Jahre 2006 fiel das Sportwochenende erneut auf den Termin des WM-Endspiels. Auch hier wurde die spannende Begegnung "Italien - Frankreich" im Sportheim auf einem Großbildschirm präsentiert. Allerdings war der Besucherzuspruch am Tag zuvor beim Spiel um den 3.Platz "Deutschalnd - Portugal" deutlich größer. Im Rahmen des 90-jährigen Vereinsjubiläums im Jahre 1997 und der Feier zum 10-jährigen Bestehen der FSG 2005 wurden ebenfalls Sportwochenenden abgehalten, die unter den Rubriken "Vereinsjubiläen" und "Abteilungsjubiläen" näher beschrieben sind.
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Der Verein mußte zur Verbesserung der Finanzen und zur Deckung der anfallenden und laufenden Kosten Veranstaltungen vielfältigster Art durchführen. Nach dem Kriege, Ende der 40-er und Anfang der 50-er Jahre, fanden auf den Sälen der Gaststätten Tanzveranstaltungen und Theateraufführungen statt. In den 70-er Jahren wurden Sommer-nachtsbälle im vereinseigenen Zelt auf dem Gelände beim Sportheim durchgeführt, meist aber in Verbindung mit einer Sportveranstaltung.
Mit der Fertigstellung der Mehrzweckhalle im Jahre 1980 hatte der Verein nun die Möglichkeit zum Angebot eines breiteren Veranstaltungsspektrums. Durch die vom TuS abgehaltenen Faschingsveranstaltungen entwickelte sich unser Dorf bis in die 90-er Jahre hinein zu einer "Faschingshochburg". Von 1980 bis 1996 wurden vom Verein zwölf Altweiberbälle, sieben Preismaskenbälle, sieben Büttenabende und fünf Kindermaskenbälle (im Wechsel mit den Ortsvereinen) ausgerichtet. Vor allem die Altweiberbälle erfreuten sich eines riesigen Besucherzuspruchs. Ab Mitte der 90-er Jahre war durch die zahlreichen Konkurrenzveranstaltungen eine deutlich zurück-gehende Resonanz festzustellen und so wurde der letzte allein vom TuS ausgerichtete Altweiberball am 15.2.1996 durchgeführt. Seitdem wurden Büttenabende und Altweiberbälle von den Ortsvereinen gemeinsam oder von einzelnen Ortsvereinen ausgerichtet.
Vom TuS wurde 1989 eine sehr stimmungsvolle Nachkirmes durchgeführt. Weitere Veranstaltungen waren die "Rot-Weißen-Nächte" und die Wandertage für Jung und Alt am 1. Mai von Ende der 80-er Jahre bis heute. Die Jahreshauptversammlungen finden in aller Regel in der Mehrzweckhalle statt.
Einmalig wurde am 28.10.2000 in der Halle ein Oktoberfest mit Weißbier, Weißwürsten, Brezeln und Fleischkäs' im Angebot durchgeführt. Auch einige bayerische Wettkämpfe, z.B. Bierglas-Stemmen und Fingerhakeln, wurden ausgetragen. Aufgrund der unbefriedigenden Besucherresonanz in der Mehrzweckhalle finden seit 2003 die TuS-Oktoberfeste mit gutem Erfolg am und im Sportheim statt. Als Termin wird entweder der Feiertag 3.10. oder ein Heimspiel-Sonntag im Oktober geplant.
Anläßlich des Dorfjubiläums "600 Jahre Gräveneck" wurde der historische Burgkeller hergerichtet. Hier fanden in den Jahren 1999, 2000, 2001 und 2002 die Burgkellerfeste der Ortsvereine statt, wo der TuS Mitausrichter war. Aus terminlichen und organisatorischen Gründen kam seit 2002 das Burgkellerfest der Ortsvereine nicht mehr zustande.
Erstmals fand 1979 im Sportheim ein Seniorentag für Mitglieder über 60 Jahre statt, der dann von 1980 - 1983 und von 1986 an für Mitglieder über 55 Jahre in der Mehrzweckhalle durchgeführt wurde. Der letzte Seniorennachmittag fand im Jahre 2001 statt. Am Seniorentag werden die älteren Mitglieder vom Verein kostenlos bewirtet und man läßt sie durch Vorführungen in Wort, Bild und Ton an den Geschehnissen im Verein teilhaben, um damit zu zeigen, daß man sie als ältere Mitglieder nicht vergessen hat.
Wichtigste und größte Veranstaltung ist die Kirmes, die von 1952 - 1956 unter der Regie des Vereins in Gaststätten und Sälen stattfand. Im Jahre 1966 entschloß man sich, die Kirmes in einem Zelt im Schulhof der alten Schule (heute Platz vor dem evangelischen Gemeindesaal und Feuerwehrgerätehaus) unter Mitbenutzung des Gemeindesaales durchzuführen. Diese erste Zeltkirmes war ein voller finanzieller Erfolg. Die Kirmes 1967 wurde zusammen mit dem Männergesangverein "Eintracht" ausgerichtet, hatte aber nicht den erwarteten Erfolg. In den folgenden Jahren 1969, 1971, 1974, 1976, 1978, 1980, 1983, 1991, 1994, 1998, 2001 und 2004 wurde die Kirmes selbständig in Eigenregie ausgerichtet, nur 1986 und 1988 war der Tennisclub 1981 e.V. Mitveranstalter. Diese Kirmesveranstaltungen fanden alle im Zelt auf dem Festplatz statt. Bei der letzten TuS-Kirmes vom 20. bis 23.8.2004 war erstmals in Gräveneck das Zelt mit einem Fußboden ausgestattet und auch anstatt der herkömmlichen Sektbar war eine Cocktailbar hergerichtet. Beide Neuerungen kamen bei den Besuchern sehr gut an.
Die Nachkirmes 1989 fand in der Mehrzweckhalle statt, da der Männergesangverein "Eintracht" zuvor sein 125-jähriges Bestehen gefeiert hatte und als turnusmäßiger Ausrichter keine Kirmes durchführte. Der Erfolg dieser Nachkirmes war um so größer, weil kanadische Soldaten ihr Manöver in und um Gräveneck zum gleichen Zeitpunkt beendet hatten und kräftig mitfeierten.
Im Jahre 1988 waren der TuS und der Tennisclub 1981 e.V. erstmals Ausrichter der Sportlerehrung der Großgemeinde in der Mehrzweck-halle des Kreises in Weinbach. Die Ehrungen der Sportler wurden durch ein buntes und heiteres Programm umrahmt, das die ungeteilte Begeisterung aller Anwesenden fand. Am 12.11.1994 und am 13.11.1999 waren der TuS und der Tennisclub 1981 e.V. erneut Ausrichter der Sportlerehrung der Großgemeinde Weinbach, die in der Mehrzweckhalle in Gräveneck stattfanden. Die im Mittelpunkt stehenden Ehrungen wurden von einer Palette sportlicher, kultureller und heiterer Darbietungen begleitet.
Ein besonderes Ereignis war die Präsentation des TuS Gräveneck im "Sport-Journal" des Hessischen Rundfunks am 24.8.1996. Das Fernsehteam drehte zwei Tage zuvor am Sportplatz und im DGH einen ca. 20-minütigen Beitrag über die einzelnen Sportabteilungen des TuS. Im "Sport-Journal" war die Sendedauer des Vereinsporträts allerdings deutlich kürzer. Etwa 40 Mitglieder und Freunde des TuS waren am Sendetermin als Gäste bei der Live-Sendung anwesend. So wurde der TuS Gräveneck am 24.8.1996 hessenweit bekannt...
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Das 50-jährige Jubiläum wurde vom 22. bis 24.Juni 1957 in würdiger Weise gefeiert. Im vollbesetzten Festzelt konnte 1.Vorsitzender Heinz Brandes zum Festkommers viele Ehrengäste und Festbesucher begrüßen. Unter der Mitwirkung des MGV "Eintracht" Gräveneck, der Schüler- und Jugendturnriege des TuS sowie der Männerturnriege des TV Villmar standen Ehrungen durch den Verein und die Glückwünsche der Gratulanten im Mitteplounkt eines abwechslungsreichen Festprogrammes. Am zweiten Festtag fand am Vormittag das Fußballspiel zwicshen dem VfR Limburg 07 und dem FV Weilburg statt. Am Nachmittag bildete ein langer Festzug mit vielen auswärtigen Vereinen den Höhepunkt dieses Tages. Der dritte Festtag begann mit einem Frühkonzert und anschließendem Frühschoppen. Am Nachmittag zog der Festzug des TuS mit seinen aktiven Sportlern und Mitgliedern durch das Dorf. Danach endeten die Feierlichkeiten mit Volksfest und Tanz.
Das 60-jährige Jubiläum feierte der Verein vom 27. bis 29.Mai 1967. Es war zwar kein echtes Jubiläum, aber im Hinblick auf den geplanten Bau von Umkleideräumen mit Geräteraum am Sportplatz war der Verein stets bemüht, alle Möglichkeiten zur Erwirtschaftung finanzieller Mittel zu nutzen. Am Morgen des ersten Festtages wurden unter der Leitung von Erich Lehr die vereinsoffenen leichtathletischen Dreikämpfe und die Kreiswaldlaufmeisterschaften, bei denen Karlheinz Steinberg den 2.Platz belegte, durchgeführt. Zur gleichen Zeit fand am Vormittag der Kreisfußballtag Oberlahn im Festzelt statt. Am Nachmittag wurden zwei Fußballspiele ausgetragen: 1.Mannschaften TuS Gräveneck gegen TuS Kirschhofen und Auswahl Wirbelau / Weinbach / Gräveneck gegen den SV Hermannstein ( Gruppenliga Mitte ). Zum Festkommers am Abend, der unter Mitwirkung des MGV "Eintracht" Gräveneck, der Schüler- und Jugendturnriege des TuS Gräveneck und der Frauen- und Männerturnriege des TV Villmar ein buntes und unterhaltsames Programm bot, konnte 1.Vorsitzender Otto Zanner viele geladene Gäste, Gratulanten und Besucher im vollbesetzten Festzelt begrüßen. Im Mitteplunkt standen Ehrungen durch den Verein und die Verleihung von 43 Sport- und Mehrkampfabzeichen an aktive Sportler. Der dritte Jubiläumstag klang mit einem Frühschoppen, dem Festzug des Vereins am Nachmittag und ancshließendem Volksfest mit Tanz aus.
Im Jahre 1977 konnte der Verein sein 70-jähriges Bestehen feiern. Der vergnügliche Teil fand im Festzelt am Sportplatz statt. Schwerpunkt der Festlichkeiten waren die sportlichen Veranstaltungen aller Abteilungen.
Das größte Fest und ein herausragendes Ereignis war das 75-jährige Vereinsjubiläum, das Pfingsten 1982 vom 29. - 31.Mai festlich begangen wurde. Am Samstag fand im Festzelt ein Kommers statt, zu dem der 1. Vorsitzende Ulrich Hartmann Grüße des Schirmherrn Finanzminister Heribert Reitz / Offheim übermittelte und auch ein Glückwunschtelegramm der "Texas Longhorns" aus Dallas / USA verlaß. Im vollbesetzten Festzelt begrüßte Ulrich Hartmann die Vertreter aus Politik, Sport und Kirche sowie die Vertreter der Gemeindegremien, die Vorsitzenden der Ortsvereine, die Presse, die Ehrenmitglieder und alle Festgäste. Neben einer aufgelockerten Programmfolge standen Ehrungen verdienter Mitglieder durch Sportverbände und den Verein an. Am Sonntag fand ein großer "Bunter Abend" mit Wilfried Stark und seinen "Original Steigerwälder Musikanten", Jodlerkönigin Lydia Huber und Starparodist Fank Raimond statt, bei dem das Festzelt wieder vollbesetzt war. Am Montag stand ein großer Festzug im Mittelpunkt und mit Tanz und Unterhaltung klang das Fest aus, das zu einem großen Erlebnis mit gutem Erfolg wurde.
Am 8.8.1982 erwies der Kreisfußballtag Oberlahn in der Mehrzweckhalle dem TuS im Jubiläumjahr seine Referenz. Großes Lob wurde dem Verein seitens des Kreisfußballausschusses für Ausgestaltung und Organisation zuteil.
Vom 30. Mai bis 1.Juni 1997 wurde das 90-jährige Vereinsjubiläum des TuS in der Mehrzweckhalle in würdiger und attraktiver Weise gefeiert. Im Rahmen des Vereinsjubiläums wurde auch das 25-jährige Bestehen der Frauengymnastik-Abteilung begangen. Am Festkommers konnten bei gefüllter Halle zahlreiche Ehrengäste und Vertreter begrüßt werden. So waren als Gratulanten unter anderem anwesend und überbrachten Grüße: Schirmherr Günter Gerdes, Landrat Dr. Manfred Fluck, Bürgermeister Thorsten Sprenger, Sportkreisvorsitzender Hermann Klaus, die Turngauvorsitzende Hildegard Stein und die Vertreter der Orts- und Nachbarvereine. Am Kommersabend wurden zahlreiche Ehrungen vorgenommen. Für langjährige Verdienste wurden vom Landessportbund Hessen Ulrich Hartmann, Lydia Goßmann und Wilfried Volz geehrt. Der folgende Tanzabend brachte trotz der attraktiven Kapelle "Teddys" und der Showtanzgruppe aus Obershausen nicht die erwartete Besucherzahl. Der Sonntagvormittag mit Frühschoppen und Mittagessen fand dagegen wiederum einen guten Anklang. Am 8.Juni wurde das Damenfußballspiel TSV Dietenhausen gegen den TuS Drommershausen und ein Auswahlspiel der Senioren der Groß-gemeinde Weinbach gegen den FCA Niederbrechen durchgeführt, wo sich eine ansehliche Zuschauerzahl auf unserem Sportplatz einfand. Am Jubiläums-Sportwochenende vom 14. bis 15.Juni präsentierten sich die Faustballer, die Altherren-Fußballer, Jugendfußballer und FSG-Fußballsenioren mit einem Faustball-Turnier bzw. Fußballspielen.
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Im Jahre 1970 feierte die Fußball-Abteilung des Vereins vom 11. bis 12.Juli ihr 40-jähriges Bestehen. Im vereinseigenen Zelt beim Sportplatz wurde in einem kleinen Kommers Rückschau gehalten und besonders die Schwierigkeiten hervorgehoben, die bei der Gründung der Sportart Fußball überwunden werden mußten. Viele Mitglieder, die sich um den Fußballsport verdient gemacht hatten, wurden an diesem Abend auch für die Treue zum Verein geehrt. Bei dem sportlichen Teil des Jubiläums wurden am Samstag und Sonntag Fußballspiele von allen Mannschaften des Vereins ausgetragen. Besonders hervorzuheben waren die Spiele am Sontag zwischen der Jugendauswahl Oberlahn gegen die Jugendauswahl Kreis Limburg sowie der verstärkten 1. Mannschaft des TuS Gräveneck gegen den FC Burgsolms. Die Spiele waren sehr gut besucht, es wurde zum Teil hervorragender Fußball geboten und der Gesamtablauf des Jübiläums war erfolgreich.
Festlich ging es auch beim 50-jährigen Bestehen der Fußball-Abteilung am 28. und 29.Juni 1980 zu, konnte doch erstmals die neu umgebaute Mehrzweckhalle benutzt werden. Beim Kommers konnte der 1. Vorsitzende Ulrich Hartmann den Schirmherrn Günter Gerdes, Landrat Georg Wuermeling, Kreisfußballwart Hermann Klaus, die Vertreter der Gemeindekörperschaften und Nachbarvereine und nicht zuletzt die Ehrenmitglieder des Vereins begrüßen. Ulrich Hartmann würdigte die große Bedeutung des Fußballs im und für den Verein. Im bunten Programm standen die Ehrungen verdienter Mitglieder durch den Hessischen Fußballverband und durch den Verein im Mittelpunkt. Neben den Gaben und Glückwünschen der Gratulanten waren die schönsten Geschenke zum Jubiläum die Meisterschaft der 1. Fußballmannschaft in der B-Liga Oberlahn und der damit verbundene Aufstieg in die A-Liga Wetzlar/Oberlahn sowie die Kreismeisterschaft der D 7-Jugend Kleinfeld. Mit einem Frühschoppen bei Tanz und Unterhaltung fand das Jubiläum am nächsten Tag einen guten Ausklang.
Das 60-jährige Bestehen der Fußball-Abteilung wurde zu Pfingsten 1990 am 2. und 3.Juni in der Mehrzweckhalle gefeiert. Bei aufgelockertem bunten Programm zum Kommers konnte der 1. Vorsitzende Ulrich Hartmann den Schirmherrn Günter Gerdes, den Vertreter des Landrates, Manfred Piske, Bürgermeister Reinhold Ketter, die Vertreter der Gemeindekörperschaften, Nachbar- und Ortsvereine, die Ehrenmitglieder des Vereins sowie den Vertreter des Hessichen Fußballverbandes, Kreisfußballwart Hermann Klaus und den Vorsitzenden der Altfußballer, Kuno Schlicht, begrüßen. Ein ganz besonderer Gruß galt den auf Initiative von Ulrich Hartmann eingeladenen Gästen aus Etterwinden bei Eisenach in der DDR. Der Vorsitzende umriß noch einmal die fußballerische Entwicklung im Verein mit allen Höhen und Tiefen und dankte den Gründern des Sportvereins, die dem Fußball in Gräveneck zum Durchbruch verhalfen. Neben den Glückwünschen der Gratulanten standen Ehrungen langjähriger verdienter Mitglieder und Fußballspieler durch den Hessischen Fußballverband und den Verein im Mittelpunkt. Beim sportlichen Jubiläumsprogramm trennten sich die 2. Mannschaft und die Alten Herren sowie die Damenfußballmannschaft von Gräveneck und Dietenausen jeweils 1 : 1. Im Hauptspiel gewann die 1. Mannschaft gegen die klassenhöheren Gäste aus Etterwinden mit 5 : 1 Toren. Danach feierte man mit den Gästen aus Etterwinden in der Mehrzweckhalle mit Verbrüderung bis spät in die Nacht hinein. Am nächsten Tag traf man sich noch einmal in der Mehrzweckhalle mit dem Versprechen eines Gegenbesuches im nächsten Jahr. Mit einer Besichtigung der Stadt Limburg fand das Jubiläum einen harmonischen Abschluß.
Die Feier zum 20-jährigen Bestehen der Frauengymnastik-Abteilung fand am 17.Oktober 1992 in der Mehrzweckhalle statt. Unter den Ehrengästen konnte Vorstandsmitglied Wilfried Volz Landrat Dr. Manfred Fluck, den 1. Beigeordneten der Gemeinde Weinbach Helmut Reymann, Ortsvorsteher Rudolf Holder, Pfarrer Bert Schaaf, die Vorsitzende des Turngaus Mittellahn Else Kramer und den Ehrenvorsitzenden Otto Zanner begrüßen. In seiner Ansprache würdigte Wilfried Volz noch einmal die "Frauen der ersten Stunde" Gretel Schnurr, Gudrun Sprenger, Christa Oesterling und Renate Schuch. Besonderes Lob zollte Wilfried Volz auch der Abteilungsleiterin Ellen Wedekind, die seit 1980 dieses Amt inne hat und Übungsleiter Erich Lehr. Neben dem aufgelockerten und heiteren Programm mit Ansprachen und Glückwünschen standen Ehrungen durch den Landessportbund Hessen und den Turngau Mittellahn sowie durch den Verein im Mittelpunkt des Abends.
Das 25-jährige Bestehen der Altherren-Fußball-Abteilung feierte man vom 2. bis 4.Juli 1993 im Sportheim bzw. im kleinen Zelt beim Sportplatz. Neben Schirmherrin Annelie Merz konnte 1. Vorsitzender Volker Sehlbach die Gründungsmitglieder der Altherren-Fußball-Abteilung, den Vorsitzenden der Altfußballer Oberlahn, Kuno Schlicht, und eine große Anzahl von Gästen begrüßen. Den sportlichen Auftakt bildete ein Freundschaftsspiel der Altherren-Fußballer des TuS gegen die Altherren-Fußballer Oberlahn, das der Gastgeber 1 : 0 gewann. Am Samstag fand ein Altherren-Turnier mit Mannschaften aus Kirschhofen, Wirbelau, Ahausen, Weinbach und Kubach statt. Im nachmittäglichen Einlagespiel verlor eine verstärkte 1. Mannschaft des TuS gegen den Bezirksoberligisten VfB Aßlar mit 0 : 3 Toren. Den Abschluß bildete am Sonntag das Freundschaftsspiel zwischen der 1. Mannschaft von Gräveneck und Wirbelau, das die klassenhöheren Gäste mit 9 : 1 Toren gewannen. Mit einem gemütlichen Zusammensein der Fußballer und Gäste im Zelt klang des Jubiläum aus.
Am 16. und 17.Juli 2005 wurde im Zelt am Sportplatz das Jubiläums-wochenende "75 Jahre Fußball im TuS Gräveneck" und "10 Jahre FSG Gräveneck / Seelbach / Falkenbach" begangen. Den sportlichen Rahmen beim Jubiläumswochenende bildete ein Fußballturnier der Senioren mit acht Mannschaften, welches schliesslich vom RSV Weyer gewonnen wurde. Die FSG erreichte den 4.Platz. Die Organisation und Durchführung des Turniers lag weit-gehend in den Händen des Fußball-Abteilungsleiters Gernot Lehr. Darüberhinaus fand noch ein Altherrenspiel SG Kirschhofen / Gräveneck gegen TuS Seelbach und die Jugendspiele D-Jgd. JSG Weinbachtal gegen JSG Lahntal und C-Jgd. JSG Weinbachtal ebenfalls gegen JSG Lahntal statt. Am Samstagabend wurde im Zelt ein kleiner offizieller Programmteil mit Moderator Gerhard Hugo Weil durchgeführt, bei dem Wilfried Volz und Gernot Lehr auf die Geschichte der TuS-Fußballabteilung von 1930 bis 1995 und der FSG seit 1995 zurückblickten. Beim anschließenden Ehrungsprogramm wurden zahlreiche ehemalige und noch aktive Funktionsträger und Spieler der FSG geehrt. Grußworte und Glückwünsche überbrachten die Gemeinde-Bürger-meister Thorsten Sprenger ( Weinbach ) und Hermann Hepp ( Villmar ) und der 1.Vorsitzende des TuS Seelbach Heinz Scheffler. Der TuS- Ehrenvorsitzende Ulrich Hartmann spendete einen neuen Trikotsatz für die FSG-Spieler. Das Jubiläumsturnier war - auch wirtschaftlich gesehen - ein voller Erfolg.
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Eines der größten Belange des Vereins war seit Jahren immer wieder der Neubau des Sportplatzes. Der Vorstand des Vereins war stets bemüht, durch Anträge an die Gemeinde dieses Vorhaben zu verwirklichen. Die Baumaßnahme scheiterte aber an der Finanzierung. Auch die Bestrebungen, den Platz näher an das Dorf heranzubringen, scheiterten an den fehlenden finanziellen Mitteln zum Erwerb geeigneter Flächen. Im Jahre 1966 wurden die ständigen Bemühungen des Vereins endlich belohnt. Von Seiten der Gemeinde wurde die Notwendigkeit erkannt, daß die Neuerstellung eines Platzes erforderlich sei. Man einigte sich, die vorhandene Anlage so umzubauen, daß eine ordnungsgemäße Durchführung der sportlichen Veranstaltungen gewährleistet ist.
Im Frühjahr 1966 wurde mit den Arbeiten begonnen. Der Verein hatte sich als Eigenleistung die Fertigung und Herstellung der gesamten Zuschgauerbarrieren und des Ballfanges vorgenommen und auch in vorbildlicher Weise durchgeführt. Die Planierungsarbeiten wurden an die Fa. Haibach, Weinbach, vergeben. Die Gesamtkosten des Platzes betrugen ca. 23.000 DM. Am 14.8. 1966 fand die Einweihung des umgebauten Sportplatzes statt. Am Vorabend konnte der 1. Vorsitzende Otto Zanner in einer kleinen Feierstunde, verbunden mit einer vorausgegangenen Platzbesichtigung, unter anderem Herrn Landrat Alfred Schneider, den Vorsitzenden des Turngraus Mittellahn, Herrn Karl Schutzbach, den Sportkreisvorsitzenden Herrn Josef Klein, den Herrn Bürgermeister Hermann Dreiling und die Gemeinde-vertretung sowie die Presse und weitere Ehrengäste und Gäste begrüßen. Alle Teilnehmer der Feierstunde waren davon überzeugt, daß hier mit wenigen Mitteln eine vorbildliche Platzanlage erestellt wurde. Mit einem kleinen Umtrunk in der Gastwirtschaft Ernst Schmidt wurde die Feierstunde beendet. Aus Anlaß der Sportplatzeinweihung fanden vormittags leichtathletische Wettkämpfe statt, denen sich nachmittags Fußballspiele der 1. Mannschaft Gräveneck gegen die 1. Mannschaft Kirschhofen sowie eine aus den Vereinen Gräveneck, Weinbach und Wirbelau gebildeten Auswahlmannschaft gegen die 1. Mannschaft FV Weilburg anschlossen.
Im Jahre 1972 übernahm Ulrich Hartmann für ein Jahr die Vereins-geschäfte als 1. Vorsitzender und bemühte sich, für den 1966 umgebauten Sportplatz Verbesserungen vorzunehmen. Es zeigten sich erste Schäden an der Sportplatzdecke, die aber durch Auftragen von Rotasche ausgebessert wurden. Eine völlige Behebung dieser Schäden konnte im Laufe der Jahre nicht erreicht werden, denn durch das noch zu starke Gefälle des Platzes (im Mittel 1,80 m von Tor zu Tor) und die Ausschwemmung durch Regen und Schnee machten eine andere Lösung des Problems erforderlich. Von 1972 bis 1981 zog sich das Sportplatzproblem wie ein roter Faden durch die Vereins-geschichte. Alle nachfolgenden Vorstände unter Bernd Störzel, Helmut Heimann und Heinz Brandes arbeiteten auf die Verwirklichung eines Neu- bzw. Umbaues des Sportplatzes hin. Der von 1980 bis 1992 als 1. Vorsitzender amtierende Ulrich Hartmann drängte dann 1980 nochmals bei der Gemeinde auf eine baldige Lösung des Sportplatzproblems, zumal im Jahre 1982 das 75-jährige Vereinsjubiläum bevorstand. Nach langen und schwierigen Verhandlungen mit der Gemeinde stimmte die Gemeindevertretung im August 1981 der Durchführung eines Neu- bzw. Umbaues des Sportplatzes zu. Die veranschlagten Kosten beliefen sich auf 280.000 DM, wobei der Verein sich verpflichtete, Eigenleistungen in Höhe von 50.000 DM zu erbringen. Der vom Vorstand bei der Gemeinde geforderte Einbau einer Beregnungsanlage wurde aus Kostengründen abgelehnt. Mit der Durchführung der Erdbauarbeiten wurde die Fa. Wilhelm Schütz, Gaudernbach, beauftragt. Nach Abbruch der Zuschauerbarrieren, der Flutlichtmasten, des Ballfangs und der Tore durch den Verein begannen im März 1982 die Erdarbeiten, die Ende Mai 1982 ihren Abschluß mit der Aufbringung der Rotaschedecke fanden. Die zu erbringenden Eigenleistungen des Vereins bestanden in der Errichtung der Zuschauerbarrieren und Umgangswege, der Flutlichtanlage, des Ballfangs, der Tore und des Treppenaufgangs zum Sportplatz. Diese Arbeiten wurden fristgerecht zum Abschluß gebracht. Die feierliche Übergabe an den Verein und die Einweihung der Anlage erfolgte am 7.August 1982 in Anwesenheit des hessischen Finanzminsters Heribert Reitz durch den Bürgermeister der Großgemeinde Weinbach, Herrn Ernst Macherey, an den 1. Vorsitzenden des TuS Ulrich Hartmann. Neben dem Kreis-beigeordneten Heinrich Schmidt, Architekt Hans Brüggemann, Firmenchef Ottmar Schütz und Bauleiter Karl Rehn konnte Ulrich Hartmann die Verteter der Gemeindegremien, des Fußball- und Sportkreises Oberlahn, die Vorsitzenden der Ortsvereine, die Ehrenmitglieder des Vereins, die Presse und eine große Anzahl von Dorfbewohnern begrüßen. Im ersten Fußballspiel auf der neuen Anlage trennte sich die 1. Mannschaft des TuS und der BC Nauborn 1 : 1 und die Altherren-Mannschaft schlug die Alten Herren des SC Waldgirmes mit 3 : 2 Toren. Der sportliche Teil wurde am nächsten Tag mit den Spielen der 2. Mannschaft, der D-, C-, B und A-Jugend der JSG Kirschhofen/Gräveneck fortgesetzt. Die nach elf Jahren trotz intensiver Pflege des Vereins schadhaftgewordene Rotaschedecke des Sportplatzes wurde auf Antrag des Vorstandes bei der Gemeinde in den Jahren 1993 und 2000 erneuert. Die Platzpflege ist seitdem aufwändiger geworden. Nach jeweils etwa 4-5 Spielen muß der Platz gewässert, gewalzt und abgezogen werden. Im Zuge der Decken-erneuerung 1993 wurde auch eine Beregungsanlage von der Fa. Benz mit eingebaut. Die Kosten für die Deckenerneuerung betrugen 35.000 DM und für die Beregungsanlage 23.000 DM. Die Finanzierung erfolgte durch die Gemeinde mit 31.000 DM, dem Hessischen Fußballverband mit 15.000 DM, dem Kreis Limburg-Weilburg mit 2.000 DM und das Land Hessen mit 2.000 DM. Die verbleibenden 8.000 DM brachte der Verein durch eine Spendenaktion und durch zusätzliche gesellige Veranstaltungen auf. Leider stellte sich bald heraus, dass die Beregungsanlage unter den gegebenen technischen Bedingungen nicht betriebstüchtig war und ihre vorgesehene Funktion nicht erfüllen konnte. Im Jahre 1996 wurde vom TuS-Mitglied, dem Bauingenieur Paul-Gerhard Volz, ein Konzept erarbeitet, um die Anlage in einen betriebsbereiten Zustand zu bringen. Basierend auf diesem Konzept wurde ein Jahr später eine neue Druckerhöhungspumpe und ein Druckbehälter im Keller des Sporheimes installiert. Durch Pumpe und Druckbehälter erfolgt seitdem auch die Wasserversorgung des Sportheimes. Nachdem 1998 noch Reparaturarbeiten an der Anlage selbst vorgenommen wurden, konnte im Oktober 1999 ein erfolgreicher Funktionstest durchgeführt werden. Gleichzeitig erfolgte auch eine Abnahme durch die Fachfirma Dörr-Schäfer aus Hochheim. Im Jahre 2002 wurde zur Verbesserung der Pumpensteuerung zusätzlich noch ein sogenannter Frequenzumformer mit eingebaut. Seitdem funktioniert die Anlage unter den gegebenen technischen Bedingungen ( Langlauftechnik ) einwandfrei. Die Leistung der 8 Halbkreis- und 4 Vollkreisregner beträgt ca. 10.000 Liter in der Stunde, die sich auf eine Fläche von 6.000 qm verteilen, so dass auf den qm in der Stunde rechnerisch eine Wassermenge von 1,4 Litern kommt. Durch diese Umstände wurde der Verein nochmals mit erheblichen Kosten von über 10.000 DM belastet, wobei die Gemeinde Weinbach allerdings 50 % des Betrages als Zuwendung gewährte.
Im Jahre 1999 wurde von der Feuerwehr Gräveneck ein Holz-Pavillon erworben, der auf der Anhöhe neben dem Sportplatz aufgestellt wurde. Der Pavillon wird hauptsächlich als Verkaufsstand bei Veranstaltungen genutzt. Im Jahre 2004 wurde der Pavillon von Grund auf renoviert, dazu mit einem Holzdach mit Dachpappe und Regenrinnen versehen, außerdem wurde ein Jahr später im und um den Pavillon Verbundsteinpflaster verlegt. Dadurch entstand außerhalb des Pavillons eine eben Fläche, auf der nach Bedarf 2-3 Granituren Tische und Bänke aufgestellt werden können. Im Außenbereich des Sportheimes wurde ein Pflasterbelag fachkundig neu verlegt und teilweise eine Ausbesserung des Ballfanges vorgenommen.
2004 erwarb der Verein kostengünstig ein Partyzelt in der Größe von 6 x 4 m, welches bei Veranstaltungen an das Sportheim angebaut werden kann.
Die Sportplatzpflege wurde im TuS Gräveneck immer von sehr fachkundigen Mitgliedern in vorbildlicher Weise ausgeführt. Nach der Neugestaltung des Sportplatzes im Jahre 1982 fungierte Herbert Wilk elf Jahre als Platzwart, 1993 bis 2001 war Siegfried Heckelmann für die Platzpflege zuständig und seit 2001 ist Erich Kohl mit dieser Aufgabe betraut.
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Die ständigen Bemühungen des Vorstandes um die Erstellung von Umkleideräumen wurden durch einen Zufall belohnt. Nach Stillegung der Grube "Georg Joseph" im Jahre 1966 wurde dem Verein nach vorausgegangenen Verhandlungen mit der Betriebsleitung eine Maschinenhalle mit einer Länge von 12 m und einer Breite von 5 m zur Wiederverwendung kostenlos überlassen. Bei der Abtragung und Niederlegung der Halle mußte aber darauf geachtet werden, dass die Dachziegel, die Dachsparren mit Konstruktion, die Deckenbalken und die Hohlblocksteine unbeschadet erhalten blieben. Das danach mit viel Aufwand bearbeitete und wiederverwendbare Baumaterial wurde zur Errichtung der Umkleideräume mit Geräteraum auf den Sportplatz transportiert. Einige Schwierigkeiten bereitete die Baugenehmigung, die aber nach Erfüllung der gemachten Auflagen erteilt wurde. So wurde 1967 mit dem Bau der Umkleideräume mit Geräteraum begonnen, die vollkommen in Eigenleistung erstellt wurden. Man hatte zwar noch kein Wasser und keinen Strom, aber man hatte ein Dach über dem Kopf. Es konnte als Fortschritt in der Vereinsgeschichjte betrachtet werden, zählte der Bau doch mit zu den ersten im Oberlahnkreis. Der 1. Vorsitzende Otto Zanner dankte allen Helfern für ihren tatkräftigen Einsatz, den einheimischen Firmen für ihre großzügige Mithilfe sowie der Gemeindevertretung und Bürgermeister Hermann Dreiling für ihre stets bereitwillige Unterstützung.
Im weiteren Verlauf der Geschichte des Vereins erschien das Jahr 1968 nicht so bewegt zu verlaufen wie die beiden Jahre zuvor. Man hatte geplant, das Sportheim mit einem Außenputz zu versehen. Da aber die Gemeinde in unmittelbarer Nähe des Sportplatzes einen Hochbehälter bauen wollte, stellte man diesen Plan zurück. Man hatte die Hoffnung, daß man nun das Sportheim mit Wasser und Strom versorgen konnte. Weiterhin war auch damit die Möglichkeit gegeben, das Sportheim zu vergrößern, um die erforderlichen Wasch- und Duschmöglichkeiten sowie die notwendigen sanitären Anlagen installieren zu können. In einer Sitzung wurde man sich einig, die Erweiterung des Sportheims in der Breite vorzunehmen. Zur Finanzierung sollte neben den hohen Eigenleistungen des Vereins versucht werden, Zuschüsse von der Gemeinde, vom Kreis und vom Hessischen Fußballverband zu erhalten. Ein Kostenvoranschlag des Architekten Hermann Steinhauer belief sich auf rund 30.000 DM.
Im Mittelpunkt aller Planungen des Vereins stand aber die Erweiterung des Sportheimes mit Unterkellerung. Nach Genehmigung aller Bauunterlagen konnte im Herbst 1970 mit dem Rohbau begonnen werden. Die Fa. Kissel und Steinhauer, Gräveneck, wurde mit der Erstellung der Rohbauarbeiten beauftragt, die bis zum Jahresende fertiggestellt waren. Die Innenputz- und Estricharbeiten führte die Fa. Gustav Volz, Gräveneck, aus. An die beiden anderen einheimischen Firmen Karl u. Horst Oesterling, Gräveneck, wurden die Schreiner- und an die Firma Hans Kappes, Gräveneck, die Installationsarbeiten vergeben. Nach Abschluß des Innenausbaues und der Außenanlagen fand die Einweihung des erweiterten Sportheims am 22. und 23.Mai 1971 im vereinseigenen Zelt beim Sportheim statt. Zu dieser Feier hatte waren eine Reihe Gäste eingeladen. Der 1. Vorsitztende Otto Zanner konnte den Landrat des Kreises Oberlahn Herrn Alfred Schneider, den Bürgermeister der Großgemeinde Weinbach Herrn Ernst Macherey, vom Hessischen Fußballverband Herrn Karl Henss, den Vorsitzenden des Sportkreises Oberlahn Herrn Josef Klein, den Klassenleiter der B-Klasse Oberlahn Herrn Joachim Meuser, die Vertreter der am Bau beteiligten Firmen, Herrn Hauptlehrer Heinz Molkenthin sowie die Gemeindeverteter unseres Ortsteils begrüßen. In seiner Ansprache kam Otto Zanner auf die Schwierigkeiten des Projektes zu sprechen, die doch einige Sorgen bereitet hatte. Die im Finanzierungsplan ausgewiesene Summe von 30.000 DM, die sich später durch den Einbau einer Ölheizung auf 36.000 DM erhöhte, reichte nicht aus, um die Gesamtkosten von 62.000 DM auszugleichen. Die Zuschüsses des Hessischen Fußballverbandes und des Kreises waren erschöpft. Umfangreiche Verhandlungen zwischen dem Vorstand des Vereins und dem Gemeindevorstand waren erforderlich, um die Restfinanzierung sicherzustellen, was auch letztlich zum Erfolg führte. Die geladenen Gäste wurden anschließend zu einem kleinen Imbiß in das Sportheim eingeladen.
Das sportliche Programmm umfaßte am Samstag Spiele der Jugend und der Altherren-Mannschaft. Am Sonntag fanden ein A-Jugend-Spiel gegen Aumenau sowie das Spiel einer Auswahlmannschaft gegen den VfR Limburg 1919 statt. Mit Tanz und fröhlichem Beisammensein fand die Einweihung des Sportheimes ihren Ausklang.
Im Laufe der Jahre mußten immer wieder Renovierungen, Umbauten und Modernisierungen im und am Sportheim vorgenommen werden. So erfolgten im Jahre 1984 Umbauten größeren Umfangs, wobei der frühere vordere Eingangsbereich durch eine Küche mit Ausgabefenster erweitert wurde. Ein neuer Umkleideraum mit Dusche für den Schiedsrichter, der nun den Erfordernissen entsprach, wurde errichtet und im Duschraum für die Mannschaften drei zusätzliche Duschen eingebaut. Eine vollkommen neue Wasserversorgungs- und Heizungsanlage mußte im Zuge dieser Baumaßnahmen ebenfalls installiert werden, wozu auch der Neueinbau von Heizöltanks gehörte.
Durch behördliche Vorschriften und baubehördliche Auflagen für die Entwässerung, den Brandschutz, die Sanitäreinrichtungen und Hygieneverordnung mußten hohe finanzielle Aufwendungen erbracht werden, da die Genehmigung zum Betrieb einer Vereinsgaststätte von der Erfüllung dieser Auflagen abhängig war. Im Jahre 1985 erhielt dann der Verein die Genehmigung und Erlaubnis zum Gaststättenbetrieb, gleichzeitig erfolgte damit auch die Installation des Telefonanschlusses. Leider blieb das Sportheim im Laufe der Jahre von vielen Einbrüchen nicht verschont, wobei die Schäden sich allgemein in Grenzen hielten. Mitte 1992 wurde die Sportheimversicherung vom Vorstand aktualisiert und gegen Vandalismus erweitert. Ein Jahr später - in der Nacht zum 2.August 1993 - geschah der bisher schwerste Einbruch, denn die Täter hausten wie die Vandalen und zerstörten die Pokalschränke und einen Großteil der Inneneinrichtung in unbeschreiblicher Weise. Mit der danach erfolgten Vergitterung der Fenster und Türen hofft man nun, einen wirksamen Beitrag zur Verhinderung von Einbrüchen geleistet zu haben.
Im Jahre 1992 erhielt das Sportheim kostenlos von der Brauerei Helbig eine vollkommen neue Ausstattung mit Tischen, gepolsterten und ungepolsterten Stühlen und einer gepolsterten Eckbank.
Im Jahre 2000 wurde die dringend notwendige Erneuerung des Sportheimdaches in Angriff genommen. Die alte Ziegeleindeckung und die Lattung der schadhaften Dachhälfte wurde entfernt. Anschliessend wurde die offene Dachhälfte mit einer imprägnierten Schalung fachgerecht zugebrettert und mit Dachpappe abgedichtet. Auch die Spenglerarbeiten wurden noch fachgerecht ausgeführt.
Der 10-jährige Vertrag mit der Brauerei Helbig lief im Jahre 2002 aus und wurde vom TuS nicht mehr verlängert, da diesbezügliche Verhandlungen zu keinem befriedigenden Ergebnis führten. Die der Brauerei Helbig gehörende Zapftheke und das im Sportheim befindliche Mobiliar wurdeen abmontiert und abgeholt. Seit März 2002 beliefert Mathias Jung den Verein mit Getränken. Der Vorstand hat sich für den Ausschank von LICHER-Bier im Sportheim entschieden.
Ende des Jahres 2002 beschloss der Vorstand die Anschaffung eines Bürocontainers, der als Umkleideraum genutzt werden sollte. Nachdem ein Bauplan erstellt war, erfolgte zu Jahresbeginn 2003 der Anbau des Containers an die rückwärtige Außenwand des Sportheimes. Mit dem Durchbruch der Außenwand wurde die Verbindung zu den übrigen Räumen des Sportheimes hergestellt. Durch diese Baumaßnahme entstand ein neuer Umkleideraum von ca. 20 qm Fläche für die Heimmannschaft. In diesem Umkleidraum wurde ein Heizkörper installiert, von außen wurden die Fenster vergittert, neue Dachrinnen angebracht und der Dachbelag erneuert. Diese um- und Neubaumaßnahme ergab für den bisherigen Gaststättenbetrieb ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten bezüglich Größe und Austattung. Nach grundlegender Renovierung und Neugestaltung des vergrößerten Wirtschaftsraumes wurden 52 qm pflegeleichte Osmose-Spaltplatten als Fußboden verlegt sowie Wände und Decken neu gestrichen. Von der Schreinerei Jochen Oesterling wurde eine neue Zapftheke, ein Gläserschrank und ein rechteckiger Tisch und eine Eckbank angefertigt. Die Herstellung der Thekenabdeckung erfolgte durch die Firma HAKA. Die weitere Austattung des Wirtschaftsraumes besteht aus gebrauchtem, aber gut erhaltenen Inventar.
Unvergessen im Zusammenhang mit der Sportheimbetreuung und Bewirtung bleibt unser langjähriges Vorstandsmitglied Herbert Wilk. Mit Unterstützung seiner Familie nahm er bis zu seinem gesundheits-bedingten Ausscheiden aus der aktiven Vereinsarbeit im Jahre 1992 in vorbildlicher und gewissenhafter Weise viele Jahre die Aufgaben des Sportheimwirtes und des Platzwartes wahr.
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Der TuS Gräveneck wurde am 11.März 1968 im Vereinsregister beim Amtsgericht Weilburg mit dem amtlichen Namen "Turn- und Sportverein 1907 Gräveneck e. V." eingetragen und ist seitdem juristische Person. Voraussetzung für die Eintragung war eine von der Jahreshauptversammlung genehmigte Vereinssatzung, die im Laufe der Jahre geändert und den zeitlichen Erfordernissen angepaßt wurde.
Die Leitung des Vereins obliegt dem geschäftsführenden Vorstand, der sich aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem 1.Kassenwart und dem Schriftführer zusammensetzt. Der Vorstand wird erweitert durch den Ehrenvorsitzenden, den Fußball-Abteilungsleiter, den 2.Kassenwart und durch die Beisitzer. Die Amtsdauer der Mitglieder des geschäftsführender Vorstandes und des erweiterten Vorstandes beträgt zwei Jahre. Sportliche Leitung und Unterämter werden jährlich gewählt. Seit 1999 sind die Vorstandswahlen geteilt, d.h. in einem Jahr werden der 1.Vorsitzende und der Schriftführer, im anderen Jahr der 2.Vorsitzende und der 1.Kassenwart gewählt. Die Mitglieder-versammlung hat das oberste Entscheidungsrecht in allen Angelegen-heiten des Vereins. Ehrenvoritzender des TuS war von 1972 bis 1995 der langjährige 1.Vorsitzende Otto Zanner. Seit 2001 ist der ebenfalls viele Jahre als Vorstandsmitglied und 1.Vorsitzender wirkende Ulrich Hartmann Ehrenvorsitzender des Vereins.
In Bezug auf seine Öffentlichkeitsarbeit gibt der TuS seit dem Jahre 2000 vierteljährlich eine Vereinszeitschrift für Mitglieder, Freunde und Interessierte heraus. Hier werden alle Themen beim örtlichen Sport- und Vereinsgeschehen, aber auch allgemeine sportliche Beiträge behandelt. Die Zeitschrift wird in einer Auflage von 350 Exemplaren herausgegeben und kostenlos an die Grävenecker Haushalte und an die auswärtigen Vereinsmitglieder verteilt. Seit dem Jahr 2003 präsentiert sich der TuS auch im Internet mit einer Homepage, deren web-Adresse lautet : www.tus-graeveneck07.de .
Der TuS Gräveneck ist dem Landessportbund Hessen e. V. mit seinen einzelnen Fachverbänden angeschlossen und gehört zum Sportkreis 14 Limburg-Weilburg.
Ein von Ulrich Hartmann in den Vereinsfarben rot-weiß gefertigtes Vereinswappen wurde 1970 offiziell eingeführt, und ab 1974 hat man auch eine Vereinsnadel, die zu Ehrungen in Gold, Silber und Bronze mit Kranz verliehen wird. Autoaufkleber, Autowimpel und Dreieckswimpel können vom Verein käuflich erworben werden. Eine neue Vereinsfahne in den Farben Rot-weiß mit Vereinwappen wurde am 30.Mai 1997 anläßlich des 90-jährigen Jubiläums des TuS von Ulrich Hartmann und dem 1.Vorsitzenden Volker Sehlbach beim Kommers als Schenkung übergeben.
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